Aktuelles

So

03

Apr

2016

Mein Abschied aus der veganen Bewegung

Ja, ich gebe zu: ich habe schon damit geliebäugelt, mich vielleicht doch mal wieder etwas aktiver in die vegane Bewegung einzubringen.

 

Es haben nicht wenige gefragt, wann ich mal wieder irgendwo auftrete oder eine Lesung gebe. Und sie haben ja auch Recht: In der letzten Zeit habe ich alle Angebote abgelehnt.

 

Das letzte Mal wurde eine Teilnahme im letzten Sommer offiziell (ich sag nicht wo). Prompt erhielt der Veranstalter Post von Indyvegan. Ob man denn nicht wisse, wie rechts dieser Marsili Cronberg wäre und ob man denn wirklich wolle, in der Öffentlichkeit als Unterstützer von rechten Strukturen in der veganen Bewegung dazustehen.

 

Ich danke dem Veranstalter, daß er sich von diesem Unsinn nicht beeindrucken ließ. Ich kam trotzdem nicht. Ein Grippevirus hatte ebenfalls etwas gegen meinen Auftritt. (uh, Achtung ich vergleiche Indyvegan mit einem Virus, ist das nicht Nazivokabular?)

 

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Mi

16

Mär

2016

Indyvegan - Antisemitismus wenns grade passt

Quelle: www.269life.com
Quelle: www.269life.com

Die in Israel gegründete Tierrechtsinitative 269life erregt seit langem die Gemüter der veganen Bewegung.

 

Am 2. Oktober 2012 führten israelische Tierrechtsaktivisten auf dem Rabin Square in Tel-Aviv eine verstörende Aktion durch. Sie ließen sich die Nummer eines Kalbs - des Kalb 269 - in die Haut brennen. Weltweit erregte das Video Aufmerksamkeit. Viele Tierrechtler waren so beeindruckt, daß sie dem Beispiel der Israelis folgten und sie durch eigene Aktionen unterstützten.

 

Am 21.März - dem internationalen Tag gegen den Rassismus - im Jahr 2013 - fanden ähnliche Aktionen bereits in 3 weiteren Ländern statt. Seitdem in jedem Jahr am 21. März. Weltweit wächst die Community.

 

In Deutschland jedoch sieht das anders aus. Da bläst der Initiative kräftiger Wind ins Gesicht. Der freilich hat Tradition. Es passt in Deutschland vielen nicht, wenn Israelis die Verantwortung, die aus der deutschen Vergangenheit erwächst, instrumentalisieren. Die Vergangenheit, die im Holocaust ihren schrecklichen Höhepunkt fand.

 

Mit in der Front gegen die Initiative aus Israel: Indyvegan und Veganmimikry.

 

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So

13

Mär

2016

Die Methode Indyvegan

Quelle: www.indyvegan.org
Quelle: www.indyvegan.org

Gleich zu Beginn eine WARNUNG und ABSAGE an alle, die versuchen, diesen Artikel zu instrumentalisieren:

 

Unser Land erlebt derzeit einen gewaltigen, einen beängstigenden Rechtsruck. Eine Welle aus Nationalismus, Rassismus und Antisemitismus schwappt über unser Land, gefördert von rechten und antisemitischen Demagogen, die mit erschreckender Dreistigkeit die Möglichkeiten der vernetzten Welt nutzen, um sich in der mit allerlei Unfug herbeibehaupteten „Krise“ als Retter aufzuführen und die verunsicherten Menschen für ihre niederen Ziele zu gewinnen. Immer mehr fallen herein auf rechte Propaganda und lassen sich somit für die Förderung von Gedankengut instrumentalisieren, welches sie vor Jahren noch empört von sich gewiesen hätten. Immer weniger Menschen hingegen bringen Mut und Kraft auf, um dieser Welle wirksam etwas entgegen zu setzen.

 

Deshalb gleich zu Beginn eine Warnung und eine Absage an all jene, die diesen Artikel als geeignet betrachten, um das Problem Nationalismus, Rassismus und Antisemitismus zu verharmlosen bzw. den Kampf dagegen zu diskreditieren: Ihr habt NICHT meine Unterstützung! Ihr hattet sie noch nie. Und jeder, der meine Arbeit kennt, weiß das. Dafür reicht ein Blick auf die vielen Artikel, die über die Startseite meiner Internetpräsenz zu erreichen sind.

 

Mir geht es um etwas anderes: Wie können wir die höchst gefährlichen Phänomene unserer Zeit enttarnen? Wie können wir Menschen, denen ihre eigene problematische Denkweise nicht bewusst ist und die meinen, daß Nationalismus, Rassismus und Antisemitismus doch garkein Problem sind, die von dunklen Mächten schwadronieren und die dadurch zu Mitträgern des sich anschleichenden Faschismus werden, am wirksamsten auf ihre Fehler aufmerksam machen? Wie können wir rechten Demagogen die Unterstützer abjagen und sie davon abhalten, noch weitere unkritische Menschen für sich zu gewinnen? Wie können wir all jene zurück gewinnen, die in den Wirren der Zeit die Orientierung verloren haben?

 

In diesem Artikel geht es deshalb ausschließlich um fragwürdige Methoden im Kampf gegen die große Gefahr, der die Demokratie in unserem Land ausgesetzt ist.

 

 

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Sa

16

Jan

2016

Für Europa

von Granaten durchpflügtes Schlachtfeld vor Verdun
von Granaten durchpflügtes Schlachtfeld vor Verdun

Der Winter zum Jahr 16 des 20. Jahr- hunderts war entscheidend für das Schicksal Europas.

 

Die Oberste Heeresleitung unter Erich von Falkenhayn legte ihre Strategie für die deutsche Armee fest. Wie solle es im seit Monaten tobenden Krieg weitergehen für das Deutsche Reich? Russland war zu groß. Das wusste man damals noch. Italien als Ziel wurde verworfen. Auf die Ukraine verzichtete man, weil man den Kriegseintritt Rumäniens fürchtete.

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Di

21

Jul

2015

Guter Veganer - schlechter Veganer

VEGANZ-Filiale in Berlin Friedrichshain. Quelle: Veganz
VEGANZ-Filiale in Berlin Friedrichshain. Quelle: Veganz

Wir werden vermutlich nie erfahren, wer die Täter sind. Es wird Mutmaßungen geben, Unterstellungen, weiteres Gift in einer Bewegung, die sich mit zunehmender gesellschaftlicher Akzeptanz ihrer hehren Ziele selbst zu lähmen scheint durch eine allzu menschliche Schwäche: Selbstgerechtigkeit.


Wer die vegane Szene kennt, wer Einblick hat in die Diskussionskultur, in die Denkweise, in die vegane Hybris, wer die zum Teil verstörenden und hasserfüllten gegenseitigen Angriffe miterlebt hat, der weiß, daß es nur hilflose Naivität sein kann, hinter dem Buttersäureanschlag auf die VEGANZ-Filiale in Berlin-Friedrichshain die Fleischlobby zu vermuten.

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So

31

Mai

2015

Die Mahnwachen - Aufarbeitung und Fazit

Im letzten Jahr beteiligten wir, Lea und ich, uns bei den Mahnwachen für den Frieden. Wir haben unsere Teilnahme immer als Beitrag verstanden, den ehrlichen Veränderungswillen von Menschen zu unterstützen, die aus Angst vor einem Krieg oder aus Frust über Ungerechtigkeiten in unserem System auf die Straße gingen. Dabei haben wir in unseren Reden immer auch Stellung gegen antisemitische, nationalistische und reakionäre Denkweisen bezogen. Zudem haben wir immer unsere Solidarität mit Flüchtlingen betont.


Unser Engagement wurde auch von Kritik begleitet. Einige Gegner der Mahnwachen warfen uns vor, in einer Art Querfrontstrategie Rechtsoffenheit zu unterstützen. Andere warfen uns vor, mit unserem offensiven und Anfangs erfolgreichen Eintreten gegen rechts die Mahnwachen von innen heraus zu spalten. Beide Vorwürfe zeugen unserer Auffassung nach von oberflächlicher Betrachtungsweise. Selbst wir, die sehr nah an den Menschen der Mahnwachen dran waren, können kaum beurteilen, was die Motive der Einzelnen Protagonisten sind. Letztlich ist es sehr schwer, hinter die Fassaden zu schauen.

 

Inzwischen haben wir uns von den Mahnwachen zurückgezogen. Wie ist das Fazit? Zum einen müssen wir einräumen, daß eine inhaltliche Weiterentwicklung entgegen unserer Hoffnung nicht stattgefunden hat und sogar auf Widerstand gestoßen ist. Zum anderen müssen wir konstatieren, daß wir die Mechanismen von Verschwörungsglauben und tief sitzendem strukturellen Antisemitismus unterschätzt haben. Dies liegt aber nicht unbedingt an den Mahnwachen. Diese haben lediglich offenbart, wie sehr solche Denkstrukturen in unserer Gesellschaft vorhanden sind.

Veränderung unserer Gesellschaft ist enorm wichtig. Doch darf dies nicht auf falschem Boden gedeihen. Wir wollen nun versuchen, mit unseren Erfahrungen dazu beitzutragen, Probleme der Veränderungsbewegungen zu beleuchten und mögliche Lösungswege aufzuzeigen wobei das größte Problem wie auch die größte Chance zur Behebung im Erkennen der Probleme liegt.

 

Hier geht es zu den Beiträgen:

 

http://www.marsili-cronberg.de/Antisemitismus/

 

PS:

 

Auch wenn wir uns seit geraumer Zeit nicht mehr als Teil der Mahnwachen sehen, geht es uns nicht in erster Linie darum, ihnen zu schaden. Wer das glaubt, begeht einen Irrtum. Es ist zudem müßig, eine einzelne Bewegung zu bekämpfen, die auch nur eine von vielen Blüten einer Gesellschaft ist, die sich immer weniger die Mühe macht, die komplexen Zusammenhänge der Welt tief zu durchleuchten und stattdessen immer mehr durchdrungen wird von einfachen und oberflächlichen Betrachtungsweisen.


Zudem sind wir viel zu vielen Menschen mit ehrlicher und aufrichtiger Intention begegnet. Wir glauben hingegen, daß die Mahnwachen sich weitgehend selbst geschadet haben, indem von einigen Kräften -aus welcher Intention heraus auch immer- eine inhaltliche Weiterentwicklung unterbunden wurde und sich somit Themen durchsetzen konnten, die die bereits geschlossenen Türen nach rechts wieder öffneten. Wir glauben, daß dies vor allem dadurch geschah, daß viele aus Naivität nicht erkannten oder aus Angst vor Widerspruch und Diffamierung nicht erkennen wollten, welche Gefahr von diesen Themen ausgeht. So wird unserer Meinung nach der strukturelle Antisemitismus bei den Mahnwachen aus Unwissenheit oder Angst heraus gefährlich unterschätzt. Genau jenes bislang vernachlässigte Erkennen der Probleme ist Ziel unserer Aufarbeitung.

 

Dabei ist wichtig zu erkennen, daß es für komplexe gesellschaftlichen Zusammenhänge meist keine einfachen und naiven Lösungsansätze (wie das Aufdecken von angeblichen Verschwörungen) gibt. Ebenso wichtig ist es zu erkennen, daß ein einzelner kaum in der Lage ist, komplexe Zusammenhänge in allem Umfang ganz allein zu erfassen und daß dafür ein reger Austausch notwendig ist. Dafür soll dies EIN Beitrag sein. Nicht mehr und nicht weniger.

 

Dabei ist uns wichtig, jedem die Fähigkeit zur Selbstreflektion und Weiterentwicklung zuzugestehen. Diesen aufklärerischen Anspruch, der Menschen zum Selbstdenken anregt, sie abholt,  mitnimmt und sie nicht abstößt, der Defizite aufzeigt ohne die Würde zu verletzen, lassen Watchseiten weitgehend vermissen. Deshalb distanzieren wir uns von deren Art der Angriffe - so berechtigt sie teilweise auch sein mögen.

 

Letztlich ist ein Erstarken der ganzen Friedensbewegung unser Ziel. Nicht deren Eingehen. Genau dem gilt unsere Arbeit. Wir sind uns dessen bewusst, daß viele unsere Arbeit kritisieren werden, halten diese Aufarbeitung aber dennoch für sehr wichtig. Dies begründen wir umfassend in unseren einzelnen Artikeln.


Distanzierung von ENDGAME

 

Sehr deutlich möchten wir uns hingegen von der Abspaltung ENDGAME distanzieren und warnen ausdrücklich davor, diese zu unterschätzen, zu verharmlosen bzw. sogar zu unterstützen. ENDGAME ist mit klar antisemitischen Äußerungen aufgefallen und hat Mitglieder, die sich offen fremdenfeindlich geäußert haben. Wir haben versucht, mit Hauptpersonen von ENDGAME zu diskutieren. Ergebnislos. Der Mix aus antisemitischem Verschwörungswahn (die USA wären ein Instrument Israels) und widerlichen völkischen Äußerungen bzw. Äußerungen gegen Flüchtlinge (die Flüchtlinge seien ein Instrument der USA (also letzten Endes Israels), um Europa zu destabilisieren) zeigt, daß diese Truppe nichts mit wirklichem Frieden am Hut hat. Wir lehnen die Teilnahme an allen Veranstaltungen ab, die die antisemitische ENDGAME-Ideologie duldet. Wohin ein solches Denken führt, sieht man derzeit an den brennenden Flüchtlingsheimen ...

 

Lea Frings und Marsili Cronberg

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Mi

22

Apr

2015

Der Welle reaktionären Gedankengutes etwas entgegensetzen!

Ich sehe mich als Humanist mit naturalistischem Grundverständnis.

In meinen Augen hat jeder Mensch das gleiche Recht auf Leben und Freiheit und Würde wie jeder andere Mensch auch. Ausnahmslos. Für mich hat sogar ein Hedgefondmanager dieses Recht.

Für mich hat jeder Mensch zudem das gleiche Recht, zu leben WO er will. Nationen, Religionen und Grenzen sind rein geistige Produkte des Menschen. Natur und Evolution kennen keine solchen Grenzen. Alles was sich aus diesem geistigen Produkt ableitet, ist lediglich ein Konstrukt gesellschaftlicher Art, das für mich klar unter dem natürlichen Gesetz steht.

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Fr

13

Mär

2015

23 Illuminaten – überall Verschwörungstheoretiker

Georgia Guidestones. Quelle: Wikipedia
Georgia Guidestones. Quelle: Wikipedia

Alarm! 92,4 % der Menschheit soll beseitigt werden! Unfassbar, daß die Menschen dennoch nicht aufwachen und zu Millionen auf die Straße gehen. Es geht um ihr Leben! Um unser aller Leben! Aber nein, die Menschen wollen einfach nicht hören. Bestenfalls bleiben sie zu Hause, während aufrechte Kämpfer gegen den Massengenozid kämpfen und dabei erschreckend einsam bleiben. Schlimmstenfalls jedoch halten die Kopfschüttler da am Rand an der Demo eine solche Ansage für puren Nonsens. Dabei steht es doch geschrieben. Schwarz auf weiß. Wo? Auf den Georgia Guidestones natürlich!


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Mo

23

Feb

2015

Meine Kolumne in Veg-Info

Als mich Renato Pichler, der Präsident des renomierten schweizer Tierrechtsvereins Swissveg im letzten Jahr fragte, ob ich mir vorstellen könnte, für die Zeitschrift Veg-Info eine Kolumne zu schreiben, rannte er bei mir eine offene Tür ein ...


Nunja, seitdem sind 3 Ausgaben vergangen und das Projekt ist inzwischen zu einem neuen Liebslingsprojekt geworden.


In Absprache mit Swissveg veröffentliche ich nun in gebührenden zeitlichen Abständen zur Erscheinung meine Kolumnen in einem eigenen Bereich auf meiner Seite.


Wo geht die Reise hin? Ein sehr persönliches Erleben der veganen Lebensweise und ihrer Rolle in unserer Gesellschaft steht ganz am Anfang. Und keine Angst: der Zeigefinger wird unten bleiben ...

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Fr

13

Feb

2015

Tanja - Vereinigung - Teil 3

Tanja ist zu einem anderen Menschen geworden. Sie strahlt. Und doch umgibt sie ein großes Geheimnis: was ist mit ihr geschehen? Und warum wird sie nie wieder ein Wort sprechen, obwohl kein Arzt eine Erklärung dafür finden kann?


Ihr ungewöhnlicher Fall erregt die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Bald suchen viele Menschen ihre Nähe. Doch dann geschieht etwas Schreckliches.

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Do

12

Feb

2015

Tanja - Die wundersame Verwandlung - Teil 2

Wer war Jaeuvette?

Tanja sprach in ihren Träumen von diesem geheimnisvollen Wesen, das mehr und mehr Besitz von ihr zu ergreifen schien.


War Jeauvette ein Produkt ihres Geistes? War es ein Ideal, daß Tanja sich in ihren dramatischen Träumen erschaffen hatte?


Oder war diese Jeauvette ein reales Wesen?


Teil 2 von 3


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Mi

11

Feb

2015

Tanja - Protokoll einer tragischen Nacht - Teil 1

"Dann sahen wir da hinten einen riesigen Feuerschein und da wussten wir, daß Dresden brennt. Am nächsten Tag lag überall im Garten verbranntes Papier."


Meine Oma war es, die mir zuerst vom brennenden Dresden erzählte. Das Haus, indem ich aufgewachsen bin, war 60 Kilometer von Dresden entfernt. Besonders beeindruckten mich die Schilderungen von der Nacht zum 13. Februar 1945. Der Nacht, in der Dresden in Flammen aufging und unser Garten übersät war mit Asche.

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Fr

26

Dez

2014

Warum Ken Jebsen kein Rechter sein kann

Zugegeben, es ist heute nichtmehr ganz leicht, sich im Wirrwarr der politischen Strömungen zurecht zu finden. Die Landschaft ist zu einem schier undurchschaubaren Konglomerat an Verstrickungen, Interessen, selbsterklärten Berufungen jedweder Couleur aber auch ehrlichen Weltverbessesserungsintentionen geworden. Die Kakophonie wird bestimmt durch unzählige Lautschreier, die sich ellenbogenreibend emporarbeiten: wer am lautesten schreit, der gibt den Ton an.

 

Politiker gegen Populisten. Populisten gegen Journalisten. Journalistische Populisten gegen politische Populisten. Politische Journalisten gegen populistische Politiker. Alle gegen alle. Leise, besonnene Stimmen finden zwar auch ihre Nische, doch wahrgenommen werden sie eigentlich nur noch, wenn sie verstärkt werden, in dem ihnen in großen Medien Platz eingeräumt wird. Und ich meine, daß dies immer seltener geschieht.

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Mo

08

Dez

2014

Grüne Geisterfahrer

vorgegaukelte Dialogbereitschaft
vorgegaukelte Dialogbereitschaft

Das Problem unserer Demokratie ist nicht die Manipulation der Wahlen sondern die Manipulation der Wähler.

 

Es war einmal ein durchschnittlicher Wohlstandsgutmensch, der sich ein bisschen für politische Zusammenhänge interessierte, ein bisschen für Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit, und der seinen Beitrag für eine bessere Welt darin sah, guten Menschen zur Macht zur verhelfen.

 

Seine ideale Partei waren die Grünen. Sie forderten mehr Gerechtigkeit und Demokratie, mehr Umweltschutz und weniger Merkel, Atomkraft und Krieg. Und natürlich traten sie für weniger Tiere essen ein, ein besonderer Grund für den in Watte Gepackten, sein Kreuzchen brav grün zu machen und allenthalben zu erzählen, wie wichtig es ist, diese Partei zu unterstützen. Und waren sie nicht auch so demokratisch und dialogbereit? Immerhin kann man es doch auf der Internetseite der Grünen genau nachlesen: Debatten werden transparent geführt und alle sind herzlich eingeladen, diese zu führen. Jemand, der sich der kritischen Diskussion stellt, weckt Vertrauen.

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Sa

08

Nov

2014

Mein 9. November

Seit dem denkwürdigen Jahr 1989 war der 9.November für mich immer ein Feiertag.

 

Mehr noch in den vergangenen Jahren vielleicht, als er noch nicht so aufgebläht war wir in diesem, wo er sich zum 25. Mal jährt und von allerlei Menschen vereinnahmt wird, die sich mit ihm beweihräuchern. Wo Berlin umgebaut wird zur gigantischen Selbstbefeierungsanlage und kleine giftige Wutzwerge im Bundestag ihren unreflektierten Hass auskippen dürfen. Viel viel Selbstgerechtigkeit macht man dieser Tage aus.

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Do

11

Sep

2014

Veganer Mahnwachenwahn

Kürzlich konnten die Veganerin und der Veganer auf der Seite von Peta2 ein wirklich gelungenes Bild belachen. In einzigartiger Weise wurden dort mittels eines Diagrammes die Schwierigkeiten des Vegan seins dargestellt. Restaurantbesuche? Essen bei Freunden? Vitaminzufuhr? Vegane Produkte finden? Alles kein Problem gegenüber der größten Schwierigkeit, die alles andere in den Schatten stellt: mit idiotischen Kommentaren fertig werden.

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Di

09

Sep

2014

Jeder Mensch hat seine Gründe

Jeder Mensch hat seine Gründe

 

Für das, was er denkt.

Für das, was er glaubt.

Für das, was er tut.

Für das was er ist.

 

Jeder Mensch hat seine Gründe.

 

Pauschales Urteilen, ohne die Gründe eines Menschen in Betracht zu ziehen, ist wie das Abschlagen von Knospen, deren Blüte man noch nicht kennt. Etwas zu bewerten, ohne die Sichtweise anderer zu achten ist wie das Beschreiben einer Blume bei Nacht, vor der man nur mit einer Kerze steht.

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Di

05

Aug

2014

Die Kristallpfefferverschwörung – oder: wie die Welt versalzt wird

Gestern konnten wir in einem Restaurant in Sassari – Sardinien - eine neue Art Pfeffer probieren.

 

Allerdings kam er uns im Geschmack doch etwas seltsam vor. Er erinnerte eher an etwas alt Bekanntes, das alles andere ist als Pfeffer. Hinter vorgehaltener Hand munkelten wir, daß der neue Pfeffer garkein richtiger Pfeffer mehr sei sondern … wir wagten nicht, es auszusprechen.

 

Ist der neue weiße kristalline Pfeffer gar ein gigantischer Schwindel? Eine neue Verschwörung? Und wenn wir aussprechen, was wir denken, sind wir dann Verschwörungstheoretiker?

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Mo

07

Jul

2014

Ich bin kein Politiker. Und das bin ich gern.

Ich bin kein Politiker. Und das bin ich gern.

 

Ich habe durchaus Respekt vor Menschen, die sich in der Politikmaschine aufreiben, um unsere Gesellschaft positiv zu verändern. Ich habe Respekt vor den wenigen, die gegen den großen politischen Karriereschmiedefluss schwimmen und die tatsächlich nach ihrem Gewissen entscheiden und bereit sind, dafür große persönliche Opfer in Kauf zu nehmen. Ich bin einigen begegnet und gerade durch die Aktivitäten meiner Partnerin Lea Frings erfahre ich, wie unglaublich viele Steine einem in den Weg gerollt werden, wenn man politisches Handeln auf der Grundlage seines Gewissens und nicht auf Postensicherung betreibt.

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So

25

Mai

2014

Erklärung zu den Mahnwachen für den Frieden

Wir –meine Freundin Lea Frings und ich- sind ein Wagnis eingegangen. Wir haben uns aktiv an den in öffentlicher Kritik stehenden Mahnwachen für den Frieden beteiligt. Und wir stehen dazu.

 

Oft wird den Mahnwachen vorgeworfen, eine vereinfachte Sicht auf die Zusammenhänge von Wirtschaft und Gesellschaft zu haben. Gleichzeitig verweigern sich aber viele Kritiker der Mahnwachen selbst, sich ein umfänglicheres Bild von den Kundgebungen zu machen.

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So

25

Mai

2014

english translation of my second speech

Vielen Dank für Gordon Overkill für die Übersetzung meiner zweiten Rede bei der Mahnwache für den Frieden in Berlin, 19. Mai 2014!!!

 

Beginnend mit dem Vorwort von Lars:


Lars Mährholz: Thanks, my dears! Network yourselves here, too! Create communities! Share telephone numbers! Share email addresses! Meet outside the demonstrations and work out what all of you can do by yourselves, okay? Unfortunately it is not enough just to come here.

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Di

20

Mai

2014

Rede auf der Mahnwache für den Frieden vom 19.Mai 2014

Wir stehen hier – weil vor einigen Wochen – eine vergessen geglaubte Angst wieder erwacht ist – die Angst vor dem Krieg. Für uns ist es schwer einzuschätzen, wie real die Gefahr ist. Kommt es wirklich zu einem Krieg zwischen NATO und Russland? Allein - daß wir uns diese Frage jetzt stellen - müssen – ist unglaublich erschreckend.

 

Und während rund um die Ukraine die Waffen der Großmächte klirren, aber noch schweigen – scheint ein anderer Krieg bereits ausgebrauchen zu sein. Kein heißer – keiner, der mit Waffen ausgetragen wird – sondern – ein Krieg mit Worten.

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Sa

10

Mai

2014

Brief an meine veganen Freunde

Es ist jetzt 5 Uhr am Samstag Morgen. Ich kann nicht mehr schlafen. Und immer wieder kreisen Gedanken in meinem Kopf und sie lassen mich nicht zur Ruhe kommen:

 

Stell dir vor, es wird Krieg. Und kaum jemand sieht hin.

 

Stell dir vor, Menschen gehen gegen den Krieg auf die Straße und der größte Teil der Bevölkerung distanziert sich von ihnen und glaubt lieber den Diffamierungen, die über sie in Umlauf gebracht werden.

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Mi

07

Mai

2014

Wie ein Klima der Diffamierungen friedliche Menschen zu Feinden macht

Morgaine bei der Mahnwache in Berlin am 28. April
Morgaine bei der Mahnwache in Berlin am 28. April

Wir leben in einem Klima der Diffamierungen.

 

In meinen Augen ist es ein gewaltiges Problem, das sich einreiht in die Probleme einer rein materialistischen Weltanschauung und einer völlig aus dem Gleichgewicht geratenen Wirtschaft, die sich immer weniger am Menschen orientiert. Es sind so gewaltige Probleme entstanden, daß die Menschheit vor dem Kollaps zu stehen und nicht mehr herauszufinden scheint.


Das Tragische an diesen Problemen ist: sie sind geistiger Natur. Ihre Ursache liegt in unseren Köpfen. Kein Komet stürzt auf die Erde, kein Supervulkan bedroht uns, nein, wir selbst sind zu unserer eigenen Bedrohung geworden. Erweist sich Intelligenz am Ende gar als Fehler der Evolution?

 

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Mi

30

Apr

2014

Rede auf der Mahnwache für den Frieden vom 28.04.14

Da immer mehr nachfragen, ob ich den Text meiner Rede online stellen kann, möchte ich das hier nun gern tun.

Ich bin leider ein unglaublich schlechter Freisprecher .... deshalb muss ich mir immer alles genau aufschreiben. Aber dafür habe ich jetzt umso weniger Arbeit :)

Hier also ist meine Rede im Wortlaut:

 

 

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Di

29

Apr

2014

Mahnwache für den Frieden - am 28.April 2014

Ich werde mich noch ausführlich mit einem Bericht zu den Eindrücken und Hintergründen der Mahnwache für den Frieden am 28.April 2014 äußern.

 

An dieser Stelle für alle das Video meiner Rede und ein erster Kommentar: ich bin überzeugt, daß die Mahnwachen für den Frieden sich zu einer großen Bewegung von Menschen entwickeln wird, die wirkliche positive und ehrliche Veränderungen wollen. An diesem Tag gab es nicht die geringste Tendenz hin zu Ausgrenzung anderer. Rechte und Verschwörungstheoretiker hatten an diesem Tag jedenfalls nicht viel zu feiern ...

 

Es war ein überwältigender Abend ...

 

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So

20

Apr

2014

Und doch gehe ich zur Montagsdemo!

Ja, ich habs getan. Und ich werde es wieder tun. Ich werde wieder zu einer Montagsdemo gehen. Trotz der ganzen Anfeindungen, die man derzeit über sich ergehen lassen muss, wenn man sich erdreistet, dem Westen eine Mitschuld an der Eskalation der Situation in der Ukraine zu geben.

 

Gestern beim Duschen habe ich kurz überlegt, ob ich mir nun doch mal wieder die Haare schneide. So ein schicker Scheitel könnte mir stehen. Und beim Rasieren habe ich auch kurz gezuckt. Wie wärs mit einem Oberlippenbärtchen? Ich habs dann doch nicht gemacht und meine plötzliche geistige Wandlung damit verleugnet, Schtonk!

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Di

25

Mär

2014

4 + 5 = 7 ???

Was würden Sie denken, wenn Sie in der Zeitung lesen, daß 4 + 5 ab heute 7 ergibt?

 

"Naja, ist vielleicht ein Ausrutscher, das  kann jedem mal passieren."

 

Aber dann sehen Sie in eine andere Zeitung und da steht auch drin: 4 + 5 = 7! „Seltsam“, denken Sie sich und schalten das Radio ein.

 

Und dort auch: 4 + 5 = 7.

 

Und auch in der Tagesschau wird das gleiche erzählt!

 

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Do

20

Mär

2014

Ein seltsamer Traum

Ich  hatte heute einen Traum.

 

Es war ganz seltsam. Es begann in Deutschland. Auf einmal kippte die Stimmung. So viele Menschen hatten begriffen, daß sie belogen und benutzt worden waren, so viele Menschen erkannten: die, die in meinem Namen sprechen, spielen ihr eigenes Spiel, das wir nicht mehr wollen! Und ein ganzes Volk begann, sich seinen gewählten Vertretern und den ihnen hörigen Medien abzuwenden.

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Mi

19

Mär

2014

Die Macht der Ent-Täuschung

Bild: www.free-picture.net
Bild: www.free-picture.net

Vor einiger Zeit schrieb ich einmal die Gründe zusammen, die mich vegan werden ließen. Es war eine beeindruckende – fast erdrückende Sammlung an Fakten, die vor allem eines zeigten: es ist wichtig, daß so viele Menschen wie möglich davon erfahren.

 

Der Umfang, mit dem wir durch die Tierproduktion der ganzen Menschheit schaden, ist inzwischen verheerend und muss unbedingt gebremst werden und es geht wirklich jeden an, der an sich den Anspruch hat, ein rechtschaffendes Leben zu führen.

 

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Sa

08

Mär

2014

Entgleisende Politiker und die Angst vorm Krieg

Ich habe Angst. Ich habe richtige, echte, lähmende Angst.

 

Wie das Aufwachen aus einem schönen Traum zieht auf einmal ein scheinbar vergessener Horror am Horizont auf: Krieg.

 

Dabei ist es nicht die Angst vor den in der Ukraine einmarschierenden Russen. Es ist die Angst davor, daß unsere Politiker den Westen in einen Krieg mit Russland treiben und einen regionalen Konflikt damit zu einem Weltenbrand entfachen.

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Sa

01

Mär

2014

Die Welt doch noch retten ...

Es wäre eine so tolle Übung. Es wäre eine Übung, die unsere Welt erheblich mehr retten könnte als bisher! Ganz einfach wäre es und es würde nicht einmal etwas kosten.


Wie?


Ganz einfach: Mit geänderter Sprache! Denn Sprache schafft Realität.


Bei Dingen, die nicht durch Fakten belegt sind, darf nicht mehr gesagt werden: „das und das ist so und so“, sondern: „ich glaube, daß das und das so und so ist“.


Versteht ihr nicht? Nicht schlimm, schließlich brauchte ich auch erstmal einige Zeit, um hinter das Geheimnis zu kommen. Ich erklärs euch anhand einiger Beispiele. Fangen wir doch mal mit einer alten Behauptung an:


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Di

25

Feb

2014

Zeichen unserer Zeit

Zeichen unserer Zeit

Es ist ein Zeichen unserer Zeit, daß Menschen als extrem gelten, die sich dem Töten und der Zerstörung entziehen.

Es ist ein Zeichen unserer Zeit, daß Mitleid für empfindungsfähige Geschöpfe und Wille zum Erhalt der Natur als Schwäche gewertet wird.

Es ist ein Zeichen unserer Zeit, daß Millionen kerngesunde Menschen als mangelernährt bezeichnet werden, nur weil sie sich der gängigen Form der Ernährung entziehen.

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Sa

22

Feb

2014

Veganes Wunschdenken und die Theorie

Wenn man in den vergangenen Tagen als durchschnittlicher Veganer mit gesundem Optimismus Diskussionen im Internet verfolgt hat, dann konnte einem schon Angst und Bange werden. Gerade die harten Angriffe auf Attila Hildmann ließen viele aufschrecken.

 

Ich zitiere an dieser Stelle mal ohne Angaben von Quellen einen bekannten Tierrechtler, der auf seiner Internetseite ein recht klares Urteil über jene fällte, die durch Attila an die vegane Ernährungsweise herangeführt wurden: „Idioten, die seine Machwerke kaufen“.

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Sa

15

Feb

2014

Das Lächeln der Konzernokratie

Bild: Marsili Cronberg
Bild: Marsili Cronberg

Brav sagt Frau Drobinski-Weiss ihren Text auf. Die verbraucherpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion ist zum Interview in das Morgenmagazin bei der ARD geladen und gibt artig Auskunft über ein brisantes Thema: „Warum zum Kuckuck hat sich Deutschland bei der Frage zur Zulassung von Genmais in Europa der Stimme enthalten und so der Zulassung den Weg frei gemacht, obwohl das Volk das nicht will?

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Do

06

Feb

2014

PETA tötet Tiere

Über PETA gehen die Meinungen weit auseinander. Die einen finden toll, wieviele Menschen PETA erreicht, den anderen passt es nicht, wie sie es erreichen. Und dann gibts ja noch diese Vorwürfe, daß PETA Tiere tötet. Viele erschrecken darüber und lehnen sie deshalb ab. Die, die sich mit den Hintergründen befassen merken jedoch: da steckt was ganz anderes dahinter. Etwas Unheimliches ...

Ich habs gemacht. Und bin erschrocken. Aber lest selbst in meinem neuen Beitrag im Veganblog.

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Mi

05

Feb

2014

Brief an alle, die sich durch Veganer beleidigt fühlen

Es tut mir leid.

 

Es tut mir leid, wenn ich in meinen Texten den Eindruck erweckt haben sollte, euch beleidigen zu wollen. Es tut mir leid, wenn ihr von mir denkt, daß ich mich über euch stellen wollte. Es tut mir leid, wenn euch mein Sarkasmus getroffen hat.

 

Nur weil ihr noch Tiere esst und ich nicht mehr.

 

Der Eindruck ist falsch und das tut mir leid.

 

Ich bin ein normaler Mensch wie auch ihr es seid und nur die Art der Ernährung macht mich nicht zu etwas anderem.

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So

02

Feb

2014

Veganer haben doch nicht Recht!

Tippeltappel, da kommt er aus dem Keller, der Veganer
Tippeltappel, da kommt er aus dem Keller, der Veganer

Huch, was ist da denn jetzt schon wieder los?

 

Ganz plötzlich rauscht ein seltsamer Wind durch den Blätterwald. Uneingeweihte bemerken ihn kaum, nur die um die Hintergründe Wissenden spüren, daß sich da gerade etwas tut.

 

Es geht um Veganer.

 

Es geht darum, daß sie nun doch nicht Recht haben sollen!

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Mi

29

Jan

2014

Bittere Pillen

Antibiotikasammlung in einer Schweinemastanlage. Foto: PETA
Antibiotikasammlung in einer Schweinemastanlage. Foto: PETA

Der Film „Sieben“ von David Fincher mit Brad Pitt und Morgan Freeman in den Hauptrollen ist mir vor allem wegen einer Szene in Erinnerung geblieben: Die Polizei findet einen regelrecht mumifizierten Mann in einer staubigen Wohnung, ausgehängt mit hunderten Duftbäumen gegen den Gestank. Der Mann ist seit einem Jahr an ein Bett gefesselt, mit Geschwüren übersäht, bleich, grausam entstellt. Und dann: wacht er auf. Einer der größten Schockmomente, die ich je in einem Film gesehen habe.

Und dann erfährt man, wie der Mann so lange überleben konnte: Antibiotika.

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Vegane Sommerfeste Köln und Berlin

Aus persönlichen Gründen habe ich mich bereits im Jahr 2014 aus der Organisation des veganen Sommerfestes Köln zurückgezogen. Ich habe schlicht überschätzt, wieviel Arbeit das alles ist und werde Mira Riediger, die für mich eingesprungen ist, auf ewig dankbar sein ...

Im Jahr 2015 werde ich auch nicht mehr an der Planung des veganen Sommerfestes Berlin teilnehmen, bei dem in in den letzten 2 Jahren das Programm im Kongresszelt geplant und moderiert sowie auch die Tontechnik gemacht habe. Es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht, war aber auch mit immens viel Arbeit und Stress verbunden. Nun wird es Zeit, auch mal andere ranzulassen.

Marsili Cronberg

Autor und Aktivist

Bisher erschienene Bücher: