Fr

26

Dez

2014

Warum Ken Jebsen kein Rechter sein kann

Zugegeben, es ist heute nichtmehr ganz leicht, sich im Wirrwarr der politischen Strömungen zurecht zu finden. Die Landschaft ist zu einem schier undurchschaubaren Konglomerat an Verstrickungen, Interessen, selbsterklärten Berufungen jedweder Couleur aber auch ehrlichen Weltverbessesserungsintentionen geworden. Die Kakophonie wird bestimmt durch unzählige Lautschreier, die sich ellenbogenreibend emporarbeiten: wer am lautesten schreit, der gibt den Ton an.

 

Politiker gegen Populisten. Populisten gegen Journalisten. Journalistische Populisten gegen politische Populisten. Politische Journalisten gegen populistische Politiker. Alle gegen alle. Leise, besonnene Stimmen finden zwar auch ihre Nische, doch wahrgenommen werden sie eigentlich nur noch, wenn sie verstärkt werden, in dem ihnen in großen Medien Platz eingeräumt wird. Und ich meine, daß dies immer seltener geschieht.

Für den Betrachter ist es ein Dilemma. Wie soll er die ganzen Stimmen bewerten? Wie soll er einschätzen, durch welche Intention sie gelenkt werden? Meinen sie es ehrlich? Vertreten sie Interessen? Geht es ihnen darum, durch Schöngerede ein hinterhältiges Ziel zu verfolgen oder wollen sie wirklich die Welt verbessern?

 

Nun, ich denke, es wird Zeit, daß Wirrwarr zu entwirren, denn so langsam sollten wir politisch mal wieder weiter kommen. Die Weltprobleme werden immer drängender. Kriege, die immer weiter auseinanderklaffende Schere zwischen Arm und Reich, Hunger, Zerstörung der Umwelt. Und obwohl es immer dramatischer wird, verharren wir seit Jahren irgendwie auf der Stelle und starren wie das Kaninchen auf die Schlange, während sich die Problemverursacher ob der versteinerten Opposition händereibend ins Fäustchen lachen.

 

Die Problemverursacher. Da liegt der Hund begraben. Wer sind sie? Sind es tatsächlich eine Hand voll Weltverschwörer, wie einige behaupten? Sind es irgendwelche Mächte, die mit uns spielen wie mit Marionetten? Oder sind es Kapitalisten? Sind gar wir selbst es?

 

Ich glaube, ich trete niemandem auf die Füße, wenn ich behaupte, daß die Ursachen in der Zusammenballung von Macht-, Finanz- und Wirtschaftsinteressen zu finden sind. Was Profit abwirft, hat in diesem System Kraft, es gleitet wie geschmiert, gleich wie ungesund und zerstörerisch es ist. Ein gentechnisch verändertes Saatgut ist profitabel? Dann wird viel Geld eingesetzt, um dessen Akzeptanz zu erhöhen. Ein Instrument wie die Gesundheits-Ampel auf Lebensmitteln könnte Profit mindern? Der Lebensmittelindustrie hat es sich vor Jahren

1 Milliarde EURO kosten lassen, diese in der EU zu verhindern. Und wie ist es mit Krieg? Ist der profitabel? Brauchen wir in unserer Bevölkerung mehr Akzeptanz dafür?

 

Ach, was erzähle ich. Eigentlich kennt jeder politisch einigermaßen gebildete Bundesbürger die Zusammenhänge zwischen Kapitalismus und Zerstörung. Sie liegen so deutlich offen, daß nur wirklich völlig von „Qualitäts“medien alá Topmodel oder Dschungelcamp und Helene Fischer zugekleisterte „Qualitäts“konsumenten dies nicht mehr wahrnehmen. Und das möchte ich keinem Leser hier unterstellen. Es ist also angerichtet: ein Fest für Systemkritiker. Mit lautem Hurra auf den Gegner, der sich so entblößt hat, so unverblümt agiert, daß es ein Leichtes ist, ihn zu entlarven und auseinander zu nehmen!

 

Aber warum aber geschieht das nicht? Warum dümpeln Parteien wie DIE LINKE bei mickrigen 10% rum, obwohl sie mit ihrem Programm eigentlich mindestens 50% der Wähler erreichen müsste? Und warum zum Teufel nochmal zerfleischen sich Systemkritiker lieber gegenseitig statt die, die es verdient haben?

 

Wegweiser durch das Wirrwarr

 

Im unübersichtlichen Wirrwarr gewinnen Wegweiser an Bedeutung. Wir suchen nach Vereinfachungen, nach Richtungspfeilen, die uns sagen, wo wir hinsteuern müssen, um an ein bestimmtes Ziel zu kommen. Schlagworte sind solche Wegweiser. Das gegenwärtige Dilemma der Systemkritiker sehe ich darin, daß einige solcher Wegweiser mit unterschiedlicher Intention genutzt und letzten Endes durch vereinfachte Denkweisen falsch gedeutet werden.

 

Ich stelle mir einen Tramper vor, den ich bei meiner Fahrt nach Berlin bei Hannover auflese und der wie ich auch nach Berlin will. Ich sage ihm: „Ich fahre auf der A2 nach Berlin.“ Er aber schüttelt den Kopf und entgegnet mir: „Ich glaube dir nicht, denn wenn du die A2 fährst, dann kommst du auch nach Dresden!“ Und in der Tat kann man bei Magdeburg auf die A14 Richtung Elbflorenz abbiegen. „Wie soll ich denn deiner Meinung nach Berlin kommen?“ frage ich. „Fahre über die Dörfer. Fahre so, daß du an keinem Schild vorbei kommst, das in Richtung Dresden zeigt. Dann erst glaube ich dir, daß du wirklich nach Berlin fährst.“

 

Keiner wird so argumentieren. Keiner wird so dumm sein, die A2 zu meiden, um nach Berlin zu kommen, es sei denn, er ist Trucker und will sich die Maut sparen. Warum aber meiden so viele Systemkritiker die Wegweiser, die auf die Ursachen der Weltprobleme zeigen? Weil viele dieser Wegweiser auch von Populisten verwendet werden, die in eine ganz andere Richtung wollen.

 

Finanzkapitalismus ist ein solches Vokabular, das verdienten Linken Schauer über den Rücken jagt. Zum einen zu Recht, weil es bei Verharmlosung des Wirtschaftskapitalismus eine verkürzte Kapitalismuskritik ist, zum anderen aber auch, weil es von Rechten benutzt wird. Rechte fahren damit auf ihrem antisemitischen AutoWahn, der bei der jüdischen Weltverschwörung rauskommt. Sie benutzen dafür völlig wirre antisemitische Denkweisen, die Finanzen automatisch mit Juden verbinden. Aus Angst, mit solchen Rechten in Verbindung gebracht zu werden, wagen viele Linke nicht mehr, dieses heiße Eisen anzufassen. Ein echtes Dilemma, denn haben nicht gerade die letzten Jahre gezeigt, welch zerstörerische Wirkung die enthemmte Vermarktung von Finanzen entwickeln kann? Diese ganzen entmenschlichten Hedgefonds, Kreditmonster, globalen und von jeder Wirtschaft getrennten Finanzströme, die ganze Länder in den Ruin stürzen, die Verarmung explodieren lassen und solche Blüten treiben, wie die, daß derzeit der weitgehend virtuelle Googlekonzern mehr Wert ist als ganz Russland mit seinen über 200 Millionen Menschen und seinen immensen REALEN Schätzen? (Korrektur: das war falsch recherchiert. Richtig muss es heißen: mehr wert als die russische Börse. Außerdem hat Russland "nur" 146 Mio Einwohner.)

 

Systempresse. Ein weiteres Reizwort. Eine Presse, die sich an das System angepasst hat, die den Finanzströmen folgt, dem Kapital. Die in Zeiten schwindenden Vertrauens bei den Lesern und zurückgehender Verkaufszahlen vorsichtig ist mit denen, die z.B. durch ganzseitige Werbeanzeigen die Gehälter der Journalisten mitbezahlen oder ihnen durch politische Türöffner Gewicht verschaffen. Und wer kritisiert, vor dem verschließen sich die Türen. Und kritische Journalisten haben es immer schwerer, weil sie zunehmend ausgegrenzt werden von denen, die sie kritisieren. Von den Mächtigen. Die Journaille unter Druck, weil sie zunehmend abhängig wird vom Kapital und somit manipuliert wird von denen, die das Geld und die Macht dazu haben, sie zu manipulieren.  Nichts anderes will das Wort Systempresse sagen. Aber es ist ein Schlagwort der Rechten, das genauso von den Linken gedacht, aber immer seltener von ihnen ausgesprochen wird aus Furcht, nach rechts verortet zu werden.

 

Ken Jebsen oder: die Scheide der politischen Richtungen

 

Ken Jebsen. Allein die Nennung dieses Namens reicht, um bei vielen die Haare zu Berge stehen zu lassen. Unverblümt haut er mit Vokabular um sich, mit dem sonst die Rechten hausieren gehen. Ist er also ein Rechter?

 

Ich sage: NEIN!

 

Wenn ich auf der A2 an das Autobahnkreuz  Magdeburg komme, an dem ich die Wahl habe, nach Dresden abzubiegen, dann ist es klar, daß ich weiter geradeaus fahre. Die Wege trennen sich und der Tramper neben mir kann endlich aufatmen. Ihm ist klar: ich fahre nach Berlin.

 

Es gibt eine Art Autobahnkreuz, an dem sich die Intention des Vokabulars, das von Rechten UND Linken genutzt wird, genauso trennt wie die A14 von der A2 am Magdeburger Kreuz. Es ist: Der Nationalismus.

 

Nationalismus ist DAS Kennzeichen rechten Gedankenguts. Es ist DIE Scheide, an der sich die Wege von Linken und Rechten eindeutig trennen. Wer in nationalistischen Kategorien denkt, biegt nach rechts ab. Dort führen sie hin, die Wege von NPD, AFD, PEGIDA, CSU und wie sie alle heißen mögen. Auch ein Jürgen Elsässer fährt meiner Meinung nach eindeutig in diese Richtung. National. Völkisch. Das deutsche Volk, das sich schützen muss vor dem Einfluss der bösen Angreifer von außen, sei es Islam, Judentum oder Finanzoligarchie. Rechtes Gedankengut. Eindeutig identifizierbar, wenn man es nach nationalischer Intention absucht.

 

Bei Ken Jebsen hingegen findet sich nicht der Hauch von Nationalismus. Er mag wahnsinnig sein, überdreht, provozierend, wütend vor allem und laut, sehr laut und unbequem dazu. Doch wer sich intensiv mit diesem politischen Querdenker beschäftigt, mit seinen Reden, mit seinen Interviews, der wird nichts finden, das auf irgendeine Form von Nationalismus hindeutet.

 

Nationalismus als Scheide politischen Gedankengutes

 

Nationalismus. Ich denke, daß es an der Zeit ist, diesen markanten politischen Wegweiser deutlicher herauszuarbeiten. Meiner Meinung nach kann darin sogar die Lösung der derzeitigen Verwirrung liegen, in der Linke gegen Linke agieren und sich gegenseitig ausbremsen wie 3 dicke LKWs, die nebeneinander auf der Autobahn fahren und keinen an sich vorbei lassen. Wenn sie die strittigen Aussagen jedoch wieder daran messen, ob sie nationalistisch motiviert sind oder nicht, dann werden sie wieder klarer sehen, was rechts ist und was links. Um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen: Nationalismus ist für mich EINE Scheide. Eine neben anderen wie dem Antisemitismus oder Antislamismus.

 

Ken Jebsen ist dämonisiert worden. Für die einen ist er wegen der Rufmordkampagnen gegen ihn zu einer Art Märtyrer geworden, für die anderen zu einem gefährlichen Verführer. Er will beides nicht sein. Und beides wird ihm nicht gerecht. Denn ob man es glaubt oder nicht: er kocht auch nur mit Wasser und er ist tatsächlich auch nur ein Mensch. Viele scheinen das in diesen aufgewühlten Zeiten aus den Augen zu verlieren. Es gibt gar Menschen, die andere dafür angreifen, weil die eine andere Meinung zu Ken Jebsen haben. Es gibt sogar solche, die sich von Freunden trennen, weil die in Ken nicht den Dämon sehen. Was wäre uns geholfen mit mehr Gelassenheit …

 

Aber ist Ken Jebsen nicht ein Antisemit?

 

Ken ist mit seinem Beitrag „zionistischer Rassismus“, in dem er die Vergehen Israels an den Palästinensern mit dem Holocaust verglichen hat, eindeutig zu weit gegangen. Er hat den Holocaust damit in provokanter und unerträglicher Weise relativiert. Ken hat sich denn nachträglich auch davon distanziert und den Beitrag auch wieder vom Netz genommen.

 

Wer Ken kennt, weiß aber, daß seine provokanten Aussagen überwiegend seiner Wut gegenüber Krieg und Ungerechtigkeit entspringen. Die ihm zum Verhängnis gewordene Mail an Broder, in der er den Holocaust angeblich als PR-Maßnahme bezeichnet, wird zudem von vielen in dieser Richtung falsch gedeutet. Wer sie richtig liest, der erkennt, daß sich diese Aussage von Ken auf das im Jahr 1928 erschienene Buch „Propaganda“ von Edward Bernays bezieht, in dem beschrieben wird, wie mit Manipulation von Massen demokratische Staaten durch wenige Personen gelenkt werden können. Darin werden wohl auch (ich kenne das Buch nicht) die Mechanismen beschrieben, die in einen Holocaust führen. Nach Kens Aussage hat Goebbels dieses Buch später gelesen und dann den Holocaust UMGESETZT. Auch wenn man dies als sehr vereinfachtes Denken sehen kann: Weder leugnet Ken damit, daß es den Holocaust gegeben hat, noch wird dadurch auch nur ein einziger getöteter Jude entehrt. Denn Ken beschreibt sehr eigenwillig etwas, was zeitlich VOR dem Holocaust stand.

 

Die von Broder anschließend geführte Rufmordkampagne hat zu Kens Entlassung beim RBB geführt (dennoch bestreitet der RBB, daß Antisemitismus der Grund für die Entlassung war). Könnte es nicht sein, daß vor allem diese Ungerechtigkeit es ist, die Ken so wütend werden lässt?

Ein Problem ist Kens Darstellung Israels auf jeden Fall. Wenn er Israel als von ein paar Juden in der USA gesteuert sieht, dann bedient er dafür ganz klar antisemitische Klischees. Wenn man die Spannungen im Nahost einseitig Israel anlastet, dann deutet dies auf einen sich hinter Antizionismus versteckenden Antisemitismus hin. Eine heute leider weit verbreitete Art, seine Abneigung gegen Juden zum Ausdruck zu bringen, die seit dem 6-Tage-Krieg 1967 vor allem vor allem in der LINKEN erschreckend stark weit verbreitet ist. Doch sind Kens antisemitische Äußerungen nicht per se Zeichen für rechtes Gedankengut. Wenn man sich mit den Zusammenhängen von Israelkritik und linkem Antisemitismus befasst, dann erkennt man deutliche Parallelen. Ob man Ken dafür Antisemit nennen kann, mag ich nicht beurteilen. Wenn doch, dann ist er aber einer der linken Ausgabe. Was man ihm zudem vorwerfen muss, ist die Unterstützung von Gabriele Hecht-Galinski, die mit ihren hasserfüllten und vollkommen einseitigen Tiraden gegen Israel gerade wegen ihrer jüdischen Abstammung dem Antisemitismus in unserem Land gefährliche Impulse gibt. Ich halte diese vollkommen enthemmte Frau für eine große Gefahr ...

 

Mein Fazit …

 

… besteht aus zwei Thesen:

 

1.      Rechtes Gedankengut erkennt man daran, daß es nationalistisch motiviert ist.

 

2.      Da sich bei Ken Jebsen nicht eine einzige nationalistische Aussage findet, kann er nicht rechts sein.

 

Thesen sind erstmal nur Thesen. Ich habe sie nach bestem Vermögen aus meiner Sicht hinlänglich begründet. Natürlich können Thesen auch widerlegt werden und jeder, der Ken Jebsen einen Rechten nennt, der tut dies. Meiner Meinung nach aber mit fehlender Begründung. Wer Ken Jebsen also einen Rechten nennt, der widerlege bitte mindestens einer meiner beiden Thesen. Oder er schweige.

 

Schlusswort

 

Man muss Ken Jebsen nicht toll finden. Man kann es wie ich machen: seine Beiträge für eigene Denkanregungen und Recherchen nutzen, denn er trägt dazu bei, schwarze Löcher in unserer Medienlandschaft wieder zu füllen. Man muss ihm dabei aber auch unterstellen, mit seinen Provokationen oft zu weit zu gehen und vor allem Antisemitismus zu fördern.

 

Er sagt aber auch: „Folgt niemandem. Folgt auch nicht mir. Denkt selbst.“

 

Dem muss man eigentlich nichts mehr hinzufügen …

Kommentar schreiben

Kommentare: 37
  • #1

    Haimo Grebenstein (Freitag, 26 Dezember 2014 13:45)

    Lieber Marsili,
    ich schätze, auch deine Bemühung wird nichts nützen, denn viele, zu viele sind an einer ernsthaften und sachlichen Betrachtung ja gar nicht interessiert. "Bitte belästigen Sie mich nicht mit Tatsachen, meine Meinung steht fest"....

    Davon mal abgesehen, sind sowohl "rechts" als auch "Nationalismus" lediglich Worthülsen, die keineswegs eindeutig definiert sind. "Demokratie" übrigens auch nicht...

    Aber danke für deine gute Absicht, die ich zu schätzen weiß

  • #2

    Alexander Kalex (Freitag, 26 Dezember 2014 14:19)

    Ein guter und wichtiger Beitrag zur Debatte. Sicher hat Haimo recht, dass er die nicht überzeugen wird, die gar nicht ihre eigene Position hinterfragen wollen. Aber für Zweifelnde, auch von diesen gibt es viele, kann er sehr hilfreich sein.

  • #3

    Tizian Schwendt (Freitag, 26 Dezember 2014 14:41)

    Ken Jebsen hat sich an keiner Stelle von seinen Aussagen distanziert. Er gab vor, sich nicht erinnern zu können ob er das gesagt hat.
    https://www.youtube.com/watch?v=2R7hWBMojRo&feature=youtu.be

    Dass Ken Jebsen mit Jürgen Elsässer eng zusammen gearbeitet und für Elsässers rechtes Magazin "Compact" geschrieben hat, fehlt in diesem Text komplett. Von beidem hat er sich, soweit ich weiß, nie distanziert.

    Es ist gar nicht so wichtig, ob Ken Jebsen den Stampel "Rechts" verdient oder nicht. Statt sich mit kreativer Neudefinition von Begriffen zu befassen, könnten sie sich, Herr Cronberg, doch auch mal mit den Aussagen Jebsens befassen und feststellen in welchem Ausmaß diese untragbar, menschenfverachtend und populistisch sind.

    Allein seine Aussagen zu den deutschen Medien sind dermaßen absurd, undifferenziert und platt, dass ich nicht verstehe, wie dieser Mensch mit solchen Aussagen überhaupt Publikum findet.

    Herr Cronberg, ich habe Sie bis vor einiger Zeit wirklich geschätzt. Aber bei der Verteidigung von Leuten wie Ken Jebsen hört die Freundschaft auf.

  • #4

    Marsili Cronberg (Freitag, 26 Dezember 2014 15:05)

    Tizian: ich habe Ken Jebsen nicht verteidigt, sondern versucht, mit sachlichen Argumenten zu widerlegen, daß er rechts ist. Anlass dafür ist für mich, daß ich in seinen Texten nichts Nationalistisches gefunden. Sie dürfen dies gern widerlegen. Daß Sie sich nicht darauf einlassen wollen, finde ich zwar schade, ich schließe daraus, daß Sie meine Thesen also nicht widerlegen können.

    Hier übrigens ein Hinweis darauf, daß Ken Jebsen sich von Elsässer distanziert hat. Seit diesem offenen Brieg (ja, auch ich habe ihn unterzeichnet), gibt es keinerlei Hinweise mehr auf Zusammenarbeit:
    http://pedram-shahyar.org/2014/05/fur-einen-humanistischen-grundkonsens.html

    Und was Kens Aussagen zu Medien angeht: ich habe ihn nirgendwo in diesen Aussagen bestätigt. Im Gegenteil, ich habe ziemlich deutlich beschrieben, was ich sonst von ihm halte. Mir geht es hier ausschließlich um den Rechts-Vorwurf.

    Daß Sie nun auch mich wegen meiner Thesen angreifen, spricht eine deutliche Sprache: es wird endlich Zeit, diese vereinfachten Denkweisen zu entlarven, die differenziertes und sachliches Denken und Argumentieren immer schwerer machen ...

  • #5

    Pauline Jahn (Freitag, 26 Dezember 2014 15:12)

    Ihm wird Antisemitismus vorgeworfen. Bitte den Unterschied erst mal herausfinden!

  • #6

    Pauline Jahn (Freitag, 26 Dezember 2014 15:15)

    Und dann bitte noch Antizionismus nachschlagen.

  • #7

    Tizian Schwendt (Freitag, 26 Dezember 2014 15:18)

    Herr Cronberg, bevor ich mich inhaltlich auf ihre Argumente beziehe, würde ich gern von Ihnen erfahren, an welcher Stelle ich Sie in meinem Kommentar "angegriffen" habe?

  • #8

    Tizian Schwendt (Freitag, 26 Dezember 2014 16:13)

    Hinweise auf eine Distanzierung sind bei weitem keine Distanzierung. Auch die Tatsache, dass Jebsen akutell augenscheinlich nicht mehr mit Elsässer zusammenarbeitet, könnte man ebenso wie das von Ihnen angeführte Papier als "Distanzierung" werten. Aber ich kenne keinen einzigen Satz, in dem Jebsen erklärt, warum er mit Elässer zusammengearbeitet hat und warum er das heute für einen Fehler hält. Allein, dass man Elsässer (siehe das von Ihnen verlinkte Schreiben) eine "Chance" gegeben hatte, zeigt, dass diese Leute entweder keine Ahnung davon hatten wer Elsässer war oder es ihnen egal war mit wem sie sich gemein machen bis sie merkten, dass es sie in Misskredit bringt. Beides hielte ich für ausgesprochen fragwürdig.

    Sie haben Recht Herr Cronberg, Ken Jebsen äußert sich nicht offen nationalistisch. Aber stattdessen äußert er sich ethnopluralistisch.
    https://www.youtube.com/watch?v=ipZ0cS1wiA0&feature=player_detailpage#t=155

    Es ist ja schön und gut, dass Sie Jebsens weitere Positionen kritisch sehen. Für mich bleibt die Frage wie man einen Menschen überhaupt ernst nehmen kann, der solch krude Theorien verbreitet. Und daran schließt sich die Frage an, welchen Wert es haben soll, einen Menschen der fast ausschließlich mit Paranoia und populistischen Verkürzungen um sich wirft, als nicht-rechts darzustellen. Als wäre es wichtiger was man ihm für einen Titel geben muss, denn was er faktisch sagt und vertritt.

    In dem Video oben zeigt Ken Jebsen übrigens auch, dass er mit Rechtsextremen wie den Reichsbürgern innerhalb der Friedensbewegung in erster Linie ein Problem hat: Ein PR-Problem.

  • #9

    Frank Gepppert (Freitag, 26 Dezember 2014 16:28)

    Ich sehe das ähnlich wie Heimo. Auch Nationalismus als Schublade ist nicht immer rechts. In der Vergangenheit gab es viele Linke, in den 70ern sogar die SPD, die auf Nationalismus gesetzt haben. Es ga ja sogar mal Nationalsozialisten, also linke Nationalisten, die dann zu Faschisten wurden.
    So einfach kann man sich das leider nicht machen.
    Diktatur, Totalitarismus, konzentrierte Macht und Faschismus sind das Problem und die kommen von links oder rechts. Linker (nicht-nationalistischer) Meinungsfaschismus kann wie der rechte eine EU- oder Internationale Dikatur oder Faschismus erzeugen.
    Das Problem ist die fehlende Demokratie, das Aufzwingen der Meinungen Weniger auf alle, ob nun links oder rechts, kapitalistisch oder sozialistisch völlig irrelevant.
    Wo die Täter im Parlament sitzen, spielt dabei keine Rolle.

  • #10

    Christian Schüler (Freitag, 26 Dezember 2014 17:18)

    Da redet Marsili Cronberg von einer Scheide, aber wirft selbst verschiedene Dinge in einen Topf, die nicht in einen Topf gehören.

    Etwas mehr politikwissenschaftliche Trennschärfe bei Begrifflichkeiten wie Nationalismus und Politische Rechte wäre nicht nur angebracht, sondern ist unbedingt notwendig um im soziopolitischen Kontext schlüssig argumentieren zu können und Kritikern so wenig Angriffsfläche wie möglich zu bieten.

    Nationalismus hat weder zwingend etwas mit der Politischen Rechten noch mit der Politischen Linken zu tun, sondern ist losgelöst von diesen zu betrachten.

    Abgesehen davon bin ich jedoch weitgehend seiner Meinung. Ken Jebsen ist für mich ein Leuchtfeuer in der deutschen Medienlandschaft. Nicht immer sachlich aber das ideale Gegengewicht zum Establishment.

  • #11

    Streu Mian (Freitag, 26 Dezember 2014 17:21)

    Super Beitrag! Deine Art zu denken gefällt mir sehr.
    Hast auch Recht, man muss Jebsens Aussage nichts mehr hinzufügen.
    ,,Folgt niemandem. Folgt auch nicht mir. Denkt selbst."
    Dem stimme ich auch zu 100% zu. Ich stimme auch Ken Jebsen in vielem zu, aber ob er nun rechts ist oder heroinabhängig oder eine falsche Nase hat, ist mir ungefähr so wichtig wie die neue Frisur von Paris Hilton. Wir können selbst die Veränderung in der Welt sein, die wir uns wünschen und dabei brauchen wir Ken Jebsen genau so wenig wie Merkel.

  • #12

    Thorsten Hase (Freitag, 26 Dezember 2014 18:15)

    "Politikwissenschaftliche Trennschärfe" fordern und gleichzeitig Ken Jebsen feiern. Das enthält einen gewissen Witz.

    http://www.netz-gegen-nazis.de/lexikontext/was-ist-rechtsextremismus-0
    http://www.netz-gegen-nazis.de/lexikontext/wer-ist-die-neue-rechte
    http://schmetterlingssammlung.net/2013/04/16/kommunikationsstrategien-der-neuen-rechten-2/

  • #13

    Jens Frank (Freitag, 26 Dezember 2014 18:33)

    Und wenn jemand selbst denkt macht ken sie nieder oder fällt ihm in den Rücken.

  • #14

    Jens Frank (Freitag, 26 Dezember 2014 18:42)

    Diana Bufe \ Jürgen Elsässer.

  • #15

    Christian (Freitag, 26 Dezember 2014)

    Vielen Dank für diese Herausarbeitung.
    Ich finde auch, das Nationalismus nicht alleinstehend als Scheideweg in Richtung rechts genutzt werden kann, aufjedenfall nicht im wissenschaftlichen Sinne. Im populistischen dafür sehr.
    Daher finde ich den Beitrag auch schlüssig, denn diese Debatte wird fast ausschließlich populistisch geführt.

    Schön ist auch, das viele sich immer noch darüber streiten und so hoffentlich auch wieder zusammenfinden.
    Eigentlich geht es hier nicht um Ken Jebsen, sondern um die Freiheit zu denken. Damit will ich KemFM nicht hervorheben, sondern nur den Schmerz beschreiben, den viele spüren, wenn sie einen Monolog so brachial und weitausholend quer durch Politik/Wirtschaft/Wissenschaft/Kultur... greifen sehen.

    Darf man das? Diese verbrannten Wörter und Denkweisen - Holocaust - 9/11 - Verschwörungstheoretiker - Israelkritik... in Verbindung mit relativ kurzen und plakativen Beschreibungen??

    So fasst das kaum jemand an, und nachdem Ken Jebsen quasi grob fahrlässig aus dem RBB entlassen wurde, verwundert es nicht, das er sich jetzt erst recht keinen Maulkorb mehr anlegen lässt und das ist, erfrischend.

    Ich will Medien die weh tun, die mich und meine Denkweise in Frage stellen und wenn diese Medien "zu weit gehen", können sie ihre Seriösität durch eine öffentliche Debatte beweisen.

    Das hat Ken Jebsen immer wieder getan und auch Personen wie Henryk Broder, Jutta Dittfurth... immer wieder dazu eingeladen, dies zu tun.

  • #16

    Joachim (Freitag, 26 Dezember 2014 20:26)

    Nationalismus als Scheide zwischen rechts und links? Gewagte These, finde ich. Klar, wenn es um die Wertigkeit von Kulturen oder Rassen geht und das dann in Nationalismus gipfelt, dann ist es keine Frage.

    Aber verbinden wir den Begriff Nationalismus doch mal mit dem Recht auf oder besser noch mit Sehnsucht nach Heimat, nach einer vertrauten Umgebung und Kultur, in der man sich zu Hause fühlt. Haben die Palästinenser also kein Recht auf eine Heimat oder einen eigenen Staat in Palästina? Kein Recht für Schotten oder Katalanen auf Sezession? Umsiedelung von Indianern in Reservate fernab ist auch ok? Und was machen wir mit den ethnischen oder gefühlten Russen in der (Ost)ukraine und auf der Krim? So richtig gut aufgehoben fühlen die sich offenbar nicht in der Ukraine. Was hältst Du von den Exil-Chilenen in den siebziger und achziger Jahren, die sich von Deutschland aus vornehmlich für die Belange ihres Landes und ihre Landsleute in Chile einsetzten? Und falls der Bürgerkrieg in Syrien oder im Irak doch irgendwann einmal zu Ende gehen sollte und eine syrische Familie in ihre Heimat zurückkehren möchte, was sagst Du der? Und was denkst Du über die Aussagen von Peter Feist zum Thema ?(http://neuland.mustermann.org/europa/deutschland/souveraenitaet.php)

    Klar, wenn das alles nichts gilt und keinen inneren Wert besitzt, dann wird vieles einfacher, das gebe ich zu. Aber können und wollen wir das, wird es der Natur des Menschen gerecht? Ist es wirklich ein Gewinn für uns Deutsche oder nicht vielmehr ein tragischer Verlust, dass wir nach 2,5 verlorenen Kriegen derart entwurzelt sind, dass wir das Gefühl für Heimat weitgehend verloren haben und es in der Tat oftmals nur noch in durchaus zweifelhaften politischen Statements wiederfinden?

  • #17

    Ralf (Samstag, 27 Dezember 2014 06:49)

    Ich finde es sehr bedauerlich, dass immer wieder in rechts und links gedacht und argumentiert wird.

    Wenn man mal dahinterschaut, was einen "Linken" oder einen "Rechten" jeweils zu seiner Meinung bringt, so stösst man häufig auf Angst....
    z.B.: "Angst vor einer Wiederholung des dritten Reiches" oder "Angst vor völkischer Unterwanderung oder Übernahme"

    Mein Beweggrund regelmässig zu den Kölner Mahnwachen zu gehen, war/ist immer, dass ich für den Frieden bin - so habe ich mich sehr über diese Bewegung gefreut. Schade ist es halt, wenn immer wieder die eigenen Ängste bewirken, dass man sich von anderen distanziert...

    Es wird auch auf den Mahnwachen viel von innerem Frieden als Basis für den äusseren Frieden gesprochen, nur scheint es vielen nicht so klar, wie man diesen inneren Frieden findet..... Einfach geantwortet: wenn man Angst vor anderen Menschen oder ihren Meinungen hat, dann wäre ein sinnvoller erster Schritt diese Angst zuzulassen, sich einzugestehen, dass man überhaupt Angst hat und diese mich einengt ( auch m Denken ;-) ) und sich dann mit diesem Thema mal näher zu befassen....
    Was ist Angst und wie entsteht sie wohl?
    Wie kann ich also mit ihr umgehen bzw. sie vermeiden?

    Solange diese Fragen nicht für den Einzelnen geklärt sind, wird der innere Frieden sich vemutlich nicht einstellen, ergo auch keiner im Aussen....

    Man liest und hört schonmal Machiavelli "Teile und herrsche" Prinzip und es mag bestimmt auch Menschen geben, die die Angst anderer schüren, damit diese einfacher zu beherrschen sind, jedoch trage ich meinen Beitrag ja auch selbst jeweils dazu bei.
    Niemand kann mich beherrschen, wenn ich mich nicht beherrschen lasse...
    Und ein typisches Merkmal, bei dem jeder selbst ansetzen kann, ist sich bewusst zu machen, ob man Angst vor anderen Menschen und Meinungen hat - denn dann arbeitet es nach dem Prinzip " ich trenne mich (durch die Angst) von anderen und lasse mich (unbewusst) beherrschen"...

    "Wenn jeder vor seiner eigenen Tür kehrt,
    ist diese Welt sauber."
    Goethe


    Alles Liebe für Euch
    Ralf

  • #18

    Wolfgang Freundorfer (Samstag, 27 Dezember 2014 11:10)

    Rechts einzig mit Nationalismus verbinden und menschenfeindliche Ideologien dabei auszuklammern ist schon arg daneben. Nationalismus ist eine Basis für Menschenfeindlichkeit, während Antisemitismus schon eine solche ist. Es spielt auch keine große Rolle ob man Antisemitismus als rechts oder nicht rechts definiert, der springende Punkt ist es ist menschenverachtend. Ken Jebsen hat nicht nur den Holocaust relativiert, er hat in äußerst widerlicher Weise den Kampf Israels gegen die Hamas und daraus folgende zivile Opfer mit Völkermord bzw. Genozid verglichen, ohne jede Sensibilität dahingehend dass Juden wirklich Opfer eines Genozids waren. Statt heute seine Schuld einzugestehen leugnet Jebsen seine Äußerungen lapidar mit dem Hinweis er könne sich nicht mehr daran erinnern.

    "Auch die ihm zum Verhängnis gewordene Mail an Broder, in der er den Holocaust angeblich als PR-Maßnahme bezeichnet, wird von vielen in dieser Richtung falsch gedeutet."

    Ich zitiere mal aus http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/ich_weis_wer_den_holocaust_als_pr_erfunden_hat

    "sie brauchen mir keine holocaus informatinen zukommen lassen. ich habe mehr als sie. ich weis wer den holocaust als PR erfunden hat. der neffe freuds. bernays. in seinem buch propaganda schrieb er wie man solche kampagnen durchführt. goebbels hat das gelesen und umgesetzt"

    Also ich hätte das so gedeutet dass der Holocaust nur eine PR-Maßnahme gewesen ist. Der Teufel liegt im Detail, denn für die tätliche Umsetzung des Holocausts war Himmler zuständig, nicht Göbbels. Göbbels war Propagandaminister, wenn Jebsen schreibt er hätte den Holocaust umgesetzt kann man davon ausgehen dass er wirklich meint es wäre nur eine PR-Maßnahme gewesen.

    Jebsen bedient darüberhinaus permanent die irrwitzige Verschwörungstheorie des Finanzjudentums, so wird in Beiträgen von ihm explizit auf den Anteil von Juden in verschiedenen Bereichen von US-Instituten bzw. Banken, Konzernen hingewiesen. Wer ohne Hintergedanken würde eine Ethnie so explizit herausstellen? Er weiß dass er damit Gerüchte und Verschwörungstheorien anheizt, und tut es trotzdem. Die Bezeichnung Antisemit verdient er zusammen mit den anderen Entgleisungen damit völlig zu recht. Selbst wenn er selbst nicht als klassisch rechts zu erkennen ist, bedient er damit rechte Politik.

  • #19

    Johnny (Samstag, 27 Dezember 2014 11:58)

    BÖSE BÖSE NATIONALE Denkschematas, oder wie man es schafft ein Trojanisches Pferd in den Köpfen der Menschen zu platzieren

    (oder anders, National Denkende Menschen mit der NAZI-Keule Plattmachen und diese unsäglichen versuche all die ganzen massivst Letalen und Korrosiven Probleme dieser Welt durch Globalisierung abwürgen zu können)

    Also um zu verstehen was Nationales Denken heißt UND KANN braucht man vom Grundsätzlichen her eig nichts weiter zu machen als bei sich selbst in seinem eigenen Privatleben zu gucken wie man mit seinen Problemen, Hobby's, Beziehungspartnerinnen, Freunden(-innen)/Kollegen(-innen)/Feinden(-innen) umgeht, man steckt sie schlicht und ergreifend in Örtliche und zeitliche GRENZEN.

    Warum macht man das ? Ganz einfach wenn man sich um diese Dinge und Personenkreise zur selben Zeit am Selben Ort zu kümmern Versucht bekommt man das was mein Steizeitrechner(-innen :-) ) auch bekommt EINEN KRITISCHEN ABSTURZ mit Rauchender CPU.

    So, GENAU SO ist es in der Menschlichen Geschichte schon immer gewesen sobald man versuchte den Problemen die sich so aufbäumten durch Bestrebungen Großreiche zu Initiieren. Die NWO scheiße IST SOLCH EINE BESTREBUNG

    Und wenn man es genau nimmt, ist diese Welt ja durch diese Weltweit und Global vernetzten Großkonzerne Faktisch gesehen bereits schon wie diese ach so tolle M-Fuking NWO.

    Und, wurden dadurch die Probleme gelöst ? Wohl nicht.

    Haben wir dadurch bessere Möglichkeiten für unsere Kinder eine Souveränere Zukunft zu schaffen ? Sch**** auch das nicht (siehe Tepco, Monsanto und co).

    Man kann also sagen das wenn man nun in die Finge schnippte und die Staats Grenzen dieser Welt von morgen ab weg wären sich Faktisch nur das Arschlochtum (Ellenbogenverhalten, Korruption etc etc) und die Ignoranz (gegenüber Hungernden Kindern, Kontaminierung von fruchtbaren Böden etc etc) vergrößerten, aber nicht die Möglichkeit die Probleme und die Bedürfnisse die wir so Weltweit haben besser zu erkennen und uns Intensiver darum kümmern zu können.

    So ist das in einer Welt voll von Leuten (Männern und Frauen) die quasi nur eins wollen, einen vollen Teller (mit Beschäftigungsgarantie für den Magendarmtrakt - OHNE NÄHRWERT) und einen Funktionierenden Flachbildfernseher (SCHALKE, SCHALKE) denen auf der anderen Seite Firmen gegenüberstehen welche ohne Unterlass genau das rücksichtslos befriedigen KÖNNEN damit ihre Ziele und Zwecke an solchen Lämmerlingen vorbei problemlos umgesetzt werden können.

    Ich hatte ja auch gehofft das solche FILME (immer diese Bücher) wie, "Rollerball" (aus den 70.ern der), "1984" (mit John Hurt),

    "V-wie Vendetta" (ebenfalls mit John Hurt, Natalie Portman die ich doch sehr schätze aufgrund ihrer Rollenwahl in Filmen und auch aufgrund ihrer Kritischen Äußerungen und Hugo Weaving),

    "Die Matrix Trilogie" (auch mit Hugo Weaving)

    Die Menschen aus ihrer Letargie herauskatpultieren und daran Arbeiteten das die Menschen mal wieder Teil ihres eig Lebens werden und sich mit hochgekrämpelten Ärmeln die Probleme zu Lösen.

    Vllt kommt das ja noch aber - stand Heute - Fehlanzeige !


    Soviel dazu - zumindest aus meiner Perspektive heraus

    Teil 1

  • #20

    Johnny (Samstag, 27 Dezember 2014 12:00)

    Teil 2

    Und zu Ken Jebsen habe ich mtlw die Asicht gewonnen das er es schlicht und ergreifen satt ist sich allem un jedem als Universeller Kuschel-Dino zu präsentieren sondern vielmehr daran arbeitet eben solche Menschen die sich immerzu mit ihren vollen Tellern vor ihre Flachbildglotzen hocken durch sein Verbales Bombardement aus diesen Sesseln wieder heraus zu schissen um ihnen glasklar vor Augen zu führen wozu diese ABSICHTLICHE IGNORANZ im Extremfall führt. Denn auch ein Ken Jebsen sowie viele andere auch hier wissen das nicht jeder über die Probleme bescheid weiß, nun auch tatsächlich Seit an Seit zu anderen am Lösen dieser Probleme mitarbeiten will, sondern viel lieber SCHALKE SCHALKE (ist nur so'n Beispiel, bin nämlich kein Bundesligafan da ich weiß, dass das genau so'ne Show wie Wrestling und 'ne Cashcow für Müllermilch und co ist) brüllend durch die Strassen ziehen will.

    "Die Welt ist Hart und Ungerecht" ist übrigens einer ihrer Hauptargumente gegen das selbständig Aktiv werden, und manchmal auch ein Feigenblatt, um nicht zu ihrer Unfähigkeit stehen zu müssen zwar Scheiße bauen aber anschließend nicht in der Lage zu sei diese Gebaute Scheiße wieder geradebiegen zu können oder gar aus der Welt zu Schaffen

    Um nun auch durch die Geistige Blockade solcher Schmoks zu kommen passiert es nun mal das dabei Verbale Entgleisungen entstehen.

    Des weiteren steht auch fest das Anti Werbung immer noch die beste Werbung ist da sich im Zuge eines Aufschreis zwangsläufig ja mehr Menschen mit einem Beschäftigen und wenn auch nur die Hälfte derer, zu "Neuen Interessenten" werden, hat man sein Stammpuplikum erweitert, und somit auch dem Mund zu Mund weitergeben dessen was er gesagt hat eine breitere Plattform ermöglicht.


    Hier mal ein Paar Liks zu meinen "Ominösen" Problemen:

    https://www.youtube.com/watch?v=skkk7s16ZLY

    https://www.youtube.com/watch?v=GTRaf23TCUI


    Ach übrigens, ich bin HAUPTSCHÜLER !!!

    Ich wünsch jedem der das hier Liest viel Erfolg ihren Wegen und fröhliches Neues

  • #21

    MilliBee (Samstag, 27 Dezember 2014 12:47)

    Zunächst einmal Euch allen ein frohes Weihnachtsfest nachträglich! Ich hoffe, Ihr hattet eine wunerbare Zeit!

    Der Herr Jebsen - immer wieder für lange, lange Diskussionen gut. Nun, ich mag ihn nicht. Seine bewusst provokanten Worte schiessen oftmals über das Ziel hinaus, was er sagt, ist meiner Meinung nach bisweilen schlicht falsch und Sebstdarsteller haben bei mir sowieso einen schweren Stand.....
    ABER: Genau damit bringt er die Menschen zum Reden- und manchmal auch zum Nachdenken. Denn er ist ein recht schillerndes Symptom dessen, was passiert. Genau wie der Nationalsozialismus, Rechtsradikalismus und Linksradikalismus und was es da noch so alles gibt.
    Dummerweise verbeissen sich die meisten in endlosen Diskussionen über die Symptome und übersehen, dass wir alle ein Teil der Ursache sind.
    Ganz salopp formuliert: Die einen werden zu Ausbeutern weil die anderen es zulassen. So rennen wir also in unseren millionen und abermillionen kleinen System-Hamsterrädchen und blöken entrüstet hinaus, wie ätzend das alles ist und das das alles ein Ende haben muss, dabei könnten wir zusammen mit einem Sprung alles stoppen. Und warum tun wir das nicht? Weil wir Angst haben. Wir müssten ja unsere übersichtliche Comfortzone verlassen und uns auf neues Terrain begeben. (Und ja, ich bin genau so ein blöder Hamster - aber immerhin ärgere ich mich deswegen mehr über mich und nicht über andere....)
    Für mich geht es nicht darum, ob ein Ken Jebsen rechts, links, grün oder rosa ist - eigentlich muss man einer jeden Person, die sich derart polarisierend in die Öffentlichkeit wagt dankbar sein, egal wie unangenehm sie ist. Denn sie fachen Diskusionen an, die vielleicht doch irgendwann mal an der Ursache rütteln.....

  • #22

    Marsili Cronberg (Samstag, 27 Dezember 2014 14:01)

    Um einige Mißverständnisse auszuräumen:

    meine erste These besagt, daß rechtes Gedankengut immer auch Nationalismus enthält. Das ist so als wenn ich sage: ein Apfel ist immer auch Obst. Wenn jemand diese These so deutet, daß ich sage: Nationalismus ist rechts dann ist das so als wolle er mir unterstellen, daß ich sage: Obst ist immer auch Apfel. Ich habe Nationalismus hier in diesem Text nicht bewertet (ich habe freilich eine kritische Meinung dazu, ich halte Nationalismus aber nicht automatisch für rechts).

    Im Grunde ist es doch ganz einfach, ein bisschen wie Mathematik:
    ich behaupte, daß rechtes Gedankengut immer auch Nationalismus enthält, Ken Jebsens Texte aber keinen Nationalismus enthalten, somit also nicht rechts sein können.

    Es ist ein einfacher, logischer Denkansatz, den ich hier zur Diskussion stelle.

    Unbewiesene Behauptungen gegen Ken, die ohnehin inflationär im Netz zu finden sind, stehen hier garnicht zur Debatte, genau wie der Vorwurf, ich würde national denkende Menschen generell als Nazis bezeichnen.

  • #23

    Steppi (Samstag, 27 Dezember 2014 14:24)

    ihr haltet also die Mainstreammedien nicht für 100% Propaganda? Bedenkt dabei: Die 2-3% Wahrheiten & guten Artikel sind der Alibibrocken, den man den Konsumschweinen hinwirft, so hat man dann etwas , worauf man sich berufen kann.. und nein, Ken ist nicht rechts und Ken hat auch nichts gegen Juden, kenn hat etwas gegen die absolut rechtsradikale & völkische Politik Israels (sie wollen bald "den jüdischen Staat" ausrufen) - man sollte auch immer Glaube/Religion (Judentum) von politischer Bewegung (Zionismus) trennen können, sonst findet man noch nicht mal EINE Basis

  • #24

    Simone Jansen (Samstag, 27 Dezember 2014 14:30)

    Man kann die wertvolle friedliche Zeit, die uns noch bleibt mit gegenseitigen Vorwürfen vergeuden. Man kann aber auch versuchen zu erkennen, dass Ken die Menschen wach rütteln will um gegen den drohenden Dritten Weltkrieg aufzubegehren. Je mehr Menschen das verstehen, um so weniger Möglichkeiten bleiben den Herrschern dieser Welt, einen Krieg anzuzetteln.
    Wacht auf, schützt Euer nacktes Überleben von Euch selbst, Euren Nächsten und bemüht Euch um die Erhaltung unseres Lebensraumes.
    Wir haben nur diese eine Erde. Lasst nicht zu, dass sie von einigen wenigen gierigen und macht geilen Geistesgestörten zerstört wird.
    Sie beobachten Euch und reiben sich die Hände, weil Ihr schon unter einander aufeinander schießt. Sie halten die Weltbevölkerung gerne dumm, sie streuen Gerüchte und Halbwahrheiten in die Welt, manipulieren sämtliche Medien und stiften Unruhe um zu teilen und zu herrschen bis der finale Startschuss für den großen Krieg fällt. Vorher stacheln sie Euch an.
    Vereint Eure Kräfte und kämpft gemeinsam für ein Ziel, den Erhalt des Friedens!
    Öffnet eure Augen, öffnet eure Herzen, öffnet eure Münder.
    Danke Ken, dass du mich zum Nachdenken angeregt hast.
    Ich will Frieden und Leben in der Welt!

  • #25

    maga_berlin (Samstag, 27 Dezember 2014 14:37)

    Sehr interessant, WAS und WIE sich hier geäußert wird!

    ABER - vergessen WIR eines nicht:

    "Jede Kritik die Du übst, sagt mehr über deine innere Verfassung aus, als dass Du es dir tatsächlich bewusst bist! Ihr spiegelt eure angstgenährten Emotionen in die Außenwelt und hofft so euer Umfeld, die Leserschaft oder Zuschauer, von euren eigenen Unzulänglichkeiten mehr oder weniger gut abzulenken!
    Traurig - aber trotz allem - der Kaiser bleibt nackt, ohne Kleider - nur wollt ihr es immer noch nicht (ein)sehen!!!
    Die Quelle eures Unmutes liegt IN euch, deshalb macht euch das Ganze so betroffen - weil es immer um euch selbst geht, egal WEN oder WAS ihr gerade kritisiert.
    Aber O.K. - so seit ihr wenigstens beschäftig und die Show kann weiter gehen...

    ...guten Rutsch und frohes Neues...

  • #26

    matthias (Samstag, 27 Dezember 2014 14:48)

    Erfolgreiche Abmeldung von der GEZ, ARD ZDF Deutschland Radio.



    Bitte Bei YouTube unten links (das kleine Rad anklicken)
    und auf 720P HD einstellen. Dann den Vollbildschirm einstellen und
    alles ist lesbar ! (Oder Chrome browser)

    https://www.youtube.com/watch?v=8xVu4aYQx4w

    Dieses Dokument beweist, daß eine Abmeldung vorlieget …… !!

    “Wir haben die Abmeldung ihres Beitragskonto ab 04.2011 vermerkt”
    Siehe auch : LG Tübingen

    Beschluss vom 19. Mai 2014 · Az. 5 T 81/14


    Eine Information der Gemeinde Neuhaus in Westfalen –
    Spread this message ! – Распространяй это послание !
    Bitte weiterverbreiten – weiterleiten ……. Gruß matthias

    ----------------------------------------------------------------------------------------------

    Steht auf für den Weltfrieden ! -
    Stand up for world peace ! -
    Вставайте за мир во всем мире !

    An alle die keine Kriege wollen ......

    Wer hat den Krieg nach Syrien getragen ? Wer hat die sogenannten
    "Rebellen" bewaffnet ? Wer hat den Irak, Libyen ins Chaos gestürzt ?

    Das sind auch wir !! Wir bezahlen einen großen Teil unserer Steuer
    und Abgaben für diese Kriege ! Die normale Steuerhöhe um ein
    Staatswesen ordentlich zu führen liegt zwischen 10 - 15 %
    Einkommenssteuer. (EK-St.)

    Die Russische Föderation hat 13 % EK-Steuer. Deutschland hatte vor
    1945 12 % EK-Steuer. Umsatzsteuer bis 1967 = 4 %. Arbeitnehmer
    haben damals keine Steuer bezahlt. Damit wurde damals auch noch
    ein Krieg finanziert !

    Wollen wir diese Kriege ? Wollen wir diese Kriege finanzieren ?

    Wer das nicht will muß um ein souveränes Deutschland kämpfen !
    Wie wird Deutschland wieder souverän ?

    Das geht nur durch einen Friedensvertrag für den WK I und die
    Fortsetzung den WK II den der deutsche Souverän fordert.
    Dann können wir wieder an den souveränen Staat vor 1914
    anschließen und die Finanzierung von Kriegen könnte -
    wenn die Mehrheit es will - eingestellt werden.

    Ohne Friedensvertrag werden wir kein souveränes Land und
    bleiben die Kolonie der Alliierten. (Hauptalliierter die USA)

    Ohne Friedensvertrag sind mit uns laut SHAEF-Vertrag von
    1944 alle von Deutschland und den Alliierten besetze
    Gebiete noch unter Kriegsrecht. Dazu gehört auch die
    Ukraine. (SHAEF-Vertrag Art. 52 Kontrolle und Beschlagnahmung
    von Vermögen) !!

    Mit einem Friedensvertrag fällt die Feindstaatenklausel der UNO
    weg. Es gibt dann keine Veto-Mächte mehr - sondern nur noch
    Mehrheitsentscheidungen der Länder dieser Erde !!

    Вставайте за мир во всем мире!
    Russische Version

    http://vimeo.com/113638386

    http://youtu.be/xx3phyLTLyA


    Steht auf für den Weltfrieden !
    Deutsche Version:

    http://vimeo.com/113441526

    https://www.youtube.com/watch?v=-nmYkp40Ous


    Stand up for world peace
    Englische Version:

    https://www.youtube.com/watch?v=LNzCPbUr_CE&feature=youtu.be

    Eine Information der Gemeinde Neuhaus in Westfalen -
    Spread this message ! - Распространяй это послание !
    Bitte weiterverbreiten - weiterleiten ……. Gruß matthias



  • #27

    Horst (Samstag, 27 Dezember 2014 16:06)

    http://reichsamt.info/
    http://deutscher-reichsanzeiger.de/

  • #28

    Anton (Samstag, 27 Dezember 2014 16:16)

    "...daß derzeit der weitgehend virtuelle Googlekonzern mehr Wert ist als ganz Russland mit seinen über 200 Millionen Menschen und seinen immensen REALEN Schätzen?"
    Mit Verlaub, aber dieser Satz ist so schwachsinnig, dass ich ihn kommentieren muss:
    1. Sie sind anscheinend auf die BILD-Überschrift reingefallen. Google ist selbstverständlich nicht mehr wert als Russland, sondern mehr wert als die russische BÖRSE. Alleine die russischen Rohstoffe sind um ein Vielfaches mehr wert.
    2. Russland hat nicht mal annähernd 200 Mio. Einwohner, Russland hat ca. 146 Mio. Einwohner!

  • #29

    Marsili Cronberg (Samstag, 27 Dezember 2014 16:25)

    Anton: Punkt für Sie. An dem Punkt hab ich nur geschrieben, was mir zu Ohren gekommen ist und lag damit daneben ...

  • #30

    süddeutscher (Sonntag, 28 Dezember 2014 11:35)

    Ich habe stark den Eindruck das Ken Jebsen selber nicht weiss was Links und Rechts ist. Nach seinen letzten Wortmeldungen hat er sich dekradiert und wird für immer Regionalliga bleiben, obwohl die Chancen sehr gut waren in der 1 Liga zu spielen. Dresden war das verlorene Spiel. Armseelig wie er sich mit Bilder von Panorama bedient, Dresdner Bürger als unterbelichtet zu verkaufen.Ohne drüber nachzudenken dass Dresden überall im Land sehr viele Unterstützer hat. Und ohne darüber nachzudenken, das zwischen den Mahnwachen und Pegida es kaum Unterschiede im Kern gibt bis auf die Flüchtlingswellen wer wie lange hier bleiben darf oder nicht bleiben darf.
    Wenn Jebsen glaubt Deutschland könne das Sozialamt der Welt ohne innere Verwerfungen werden, dann hat er selbst große Wissenslücken die er nur mit seiner Rhetorik bisher übertünchen konnte.

  • #31

    Strixaluco (Sonntag, 28 Dezember 2014 17:22)

    Was Ken Jebsen nicht sagt oder nicht verstehen will!
    Obwohl Ken Jebsen ansonsten in allem richtig liegt.


    Pegida und Anti- Pegida: Wir werden gegeneinander ausgespielt! +++ Politologe: Pegida hat Nerv der Bevölkerung getroffen +++ Die Geister, die ich rief … +++

    Bediene Dich deines Eigenen Verstandes… (Kant). Ein Volk das selbst denkt ist für die politische Elite ein Albtraum.

    Sicher nicht alles ist bei „Pegida“ und Anti-Pegida von sich geben ausgegoren. Wie sollte es auch!
    Was sind die Gegenargumente der Meinungs- Eliten: Keine!!
    Was wir dort hören sind undefinierte Worthülsen bar jeder Evidenz. Rechtsextremismus; Fremdenfeindlichkeit; Rassismus; bitte evident definieren, ansonsten nur politische Metaphysik.
    Es geht aber darum Ross und Reiter zu nennen. Wer verlässt schon freiwillig seine Heimat.

    Welche Schuld trägt die Politik der Regierenden?
    („ Die Einzige Weltmacht“ Zbigniew Brzeziński

    https://www.youtube.com/watch?v=_eXtSFNDjY4#t=53 )

    Sind sie und ihre Auftraggeber nicht die eigentlich Schuldigen des Flüchtlingselends?

    Ist Pegida rassistisch oder garvölkisch? Wenn ja, war dann Ralf Ralph Giordano Rassist? (2008: “Nicht die Migration, der Islam ist das Problem“)
    Welche Schuld trägt die Politik der Regierenden?
    Die Frage ist nicht Ausländer ja oder nein sondern ist der/die da kommt voltaire`isiert, nicht voltaire`isiert oder nicht voltaire`isier bar. Als letztere ist er/sie auch nur Teil der 5. Kolonne des Imperiums.

    Die Karl Valentin Frage!
    Geographie Stund: (Liesel Karstadt) Lehrerin
    (Valentin) Karlchen kommt mit Globus.
    Lehrerin : Karlchen; was willst du mit dem Globus?
    Karlchen: Ich suche Deutschland; Ich kann’s nicht finden!
    Lehrerin zeigt auf Globus: Hier dieser kleine braune Fleck ist Deutschland!
    Karlchen: Was Frau Lehrerin! So klein ist Deutschland! Wer sagt das den Alternativlosen?
    (frei zitiert)
    Ist Pegida rassistisch? Wenn ja, war dann Ralf Ralph Giordano Rassist? (Kritische Islam Konferenz Köln 2008: “Nicht die Migration, der Islam ist das Problem“)
    Nein Pegida ist gegen Islam.
    Also
    Antifaschistisch,
    antirassistisch, gegen Ausländerfeindlichkeit und für Menschenrechte.
    Gegen Kriegshetze und alternativlos.
    Demzufolge URDEMOKRATISCH.

    Pegida ist zumindest hierin gegen Gegenaufklärung; für Aufklärung als eigentlich links.

    Der Islam als prämodernes rechts extremistisches Bedeutungssystem zur Herrschaftssicherung ist grundsätzlich wie alle prämodernen rechts extremistischen, monotheistischen Bedeutungssysteme imperialistisch. Als solches verfolgte und verfolgt er das Globale Imperiale Kalifat. Er dient in der Diaspora als 5. Kolonne des Imperiums.
    Islamkritik ist immer Kritik gegen rechts und Einstand für Frieden und Völkerverständigung.

    Ein
    Evidenz bezogener, evolutionärer, altruistischer, naturalistischer Humanist.


  • #32

    ja (Montag, 29 Dezember 2014 07:29)

    Nationalismus wird pünklich ausgeschüttet, wenn ökonomische Belange bereits auf die Titel gestellt wurden. Auch die Briefmarkenmotive oder Reden von Journalismusministern purzeln aus den automatisierten teils öffentlichen Einrichtungen.

  • #33

    Klaus Ehrlich (Montag, 29 Dezember 2014 14:58)

    Warum KenFM rechts ist? Wir verweisen auf unseren Artikel:

    <a href="http://bubgegenextremerechte.blogsport.de/2014/04/27/kenfm-politically-incorrect-und-ein-exnazi/">KenFM Po­li­ti­cal­ly In­cor­rect und ein (ex)NAZI!</a>

    .

  • #34

    clw (Dienstag, 30 Dezember 2014 10:44)

    Wenn hier schon eingeräumt wird "Er hat den Holocaust damit in provokanter und unerträglicher Weise relativiert", dann muss es einem doch zu denken geben, dass er sich zwar wenig später distanziert und den Beitrag aus dem Netz genommen hat, dass aber immer noch ein Beitrag mit der Formulierung "die Irren mit dem Davidstern" auf seiner Seite zu finden ist.
    Ken Jebsen verwendet in seiner "Israelkritik" Superlative wie den Hitlerfaschismus und den "Islamischen Staat", er zieht da geradezu zwanghaft Parallelen. Obwohl er schon Israelkritiker interviewt hat, die überwiegend in Israel leben. Da müsste ihm schon der erste kleine Unterschied auffallen, wenn er im Geschichtsunterricht nicht gepennt hat.
    Das stößt auch Jüdinnen und Juden vor den Kopf, die Israels Regierungspolitik erklärtermaßen ablehnen.
    Wenn er sich dann formal zwischendurch vom Antisemitismus distanziert, dann wirkt das wie: "Bittesehr, und jetzt leckt mich am A****".
    Mag sein, dass dies auch einer Art von Jebsen-Kritikern geschuldet ist, die sich nicht entscheiden können, ob sie ihn als Lachnummer oder als Hauptgefahr in diesem Land darstellen sollen ("Aluhut für Ken", etc.). Das gibt ihm natürlich die Chance, sich gar nicht ernsthaft mit Kritik auseinanderzusetzen, weil er genügend Fans hat, die ihn deshalb als Opfer sehen.
    Aber eine Friedensbewegung, die den Namen verdient, sollte sich von Leuten wie Jebsen emanzipieren, statt ihn sich als eine der zentralen Figuren zu leisten.

  • #35

    Johnny (Mittwoch, 31 Dezember 2014 09:52)

    Da bin ich nochmal,

    danke Marsili, für deine Reaktion auf meinen Comment, ich hatte gedacht das ich aufgrund meines Hauptschul-Outings als Neutron wahrgenommen werde aber habe glücklicher weise gesehen ICH LAG FALSCH :-) (zumindest nach augenblicklichem Stand der Dinge)

    Mich würde mal interessieren was in diesem Bereich hier so der Schulische Status-Quo ist und ob was andere so0 auf meinen Kommentar zu schreiben wissen.

    Und hier noch ein kleiner Nachtrag zu der Frage in wieweit sich die Dinge verbesserten Lebten wir in dieser NWO:

    http://www.huffingtonpost.de/2014/12/29/drohne-bauernhof-filmen_n_6390404.html

    Ich habe übrigens auch mitbekommen das du Marsili (falls ich dich Duzen darf?) gelegentlich gemeinsam mit Lea Frings an Aktionen Teilnemen und würde mich freuen wenn sie ebenfalls diesen Bereich hier und die Kommentare hier zu sehen bekäme um mal 'N Statement dazu zu verfassen - wäre vllt sehr hilfreich.

    Und wo ich schon mal dabei bin würde mich auch mal interessieren was Du, die anderen hier zu dem hier zu sagen hat und ob Russia International (oder zumindest RT-Deutsch) darüber jemals berichten würden:

    https://www.youtube.com/watch?v=2R2-CYcUB2o

  • #36

    Al Uhut (Montag, 01 Juni 2015 16:33)

    MARSILI: weil... "Ken Jebsens Texte aber keinen Nationalismus enthalten, somit also nicht rechts sein können"
    ...., weitere Faktoren wie Ethnopluralismus, Xenophobie und Judenhass (stellvertretend dafür Isrealfeindlichkeit) , Kryptofaschismus sind für Dich keine Kriterien die politische Richtung dieses Populisten zu bestimmen.

    Das wäre so, als ob man nur Luft zum Leben braucht, also Wasser, Licht, Nahrung, nicht nötig ist !?
    Der Apfelvergleich ist ähnlich verkürzt, wie Jebsens Äusserung über Krebsgeschwüre und Vogelflug.
    Wo mir sich spontan die Frage stellt, ob ihr gemeinsam an diesem Liebeslied geschrieben habt. Narzissen blühn im Sommerwind?

    Mir fällt dazu nur ein, "... Herbst, oh Herbst...... ein Hammel blöckt im Hagen. Herbst defacto Herbst und all diese Fragen. "

    weiter:
    Diese unsäglich antisemitische Bewegung Mahnwachen, wie Friedenswinter mit dessen radikalisierteren Abspaltungen, Pegida und Pegada/Endgame (Frank Geppert, siehe oben), einen Volkssturm(Volksfront) probend, haben ihr Ende gefunden, glücklicherweise gab es genügend Kritik, Protest und Aufklärungsarbeit an der Demagogie der Agitatoren, so dass den links wähnenden Querfrontmitläufer nun einzig der Schritt bleibt, vor ihrer eigenen Courage davon zu rennen.
    Wider den Positionierungen der Linken und Warnungen durch autonome linke Gruppen gleich zu Beginn dieses Theaters, traten selbstverliebte, scheinwerfergeile Pseudos an die "rechten" Protagonisten heran.
    Massenbewegung, Graswurzelbewegung nur vorgetäuscht, leider nur eine Kunstrasenbewegung mit Parolen und viel heisser Luft.
    Echte linke Positionen selbst mit den "falschen", "rechten" Linken, nicht zu vernehmen. Stattdessen Feindbilder, falsche (nicht einmal verkürzte) Kapitalismuskritik, falsche Fahnen und täuschende Liedtexte. Alles nur heisse Luft, um eine antidemokratische Masse zu bewegen den Volkssturm zu proben.
    Mit Linken Positionen sicherlich machbar gewesen, mit Hass, Neid und Dämonisierung, leider, leider , leider nicht.
    Man muss zugeben, die "Rechten" haben sich viel Mühe gegeben, haben unterwandert und getäuscht, jedoch an ihrem Kontext erkennt man die Gesinnung.

    "NIE WIEDER!" ist die Parole, die den rechten Ideologien entgegensteht.
    Und sie ist viel mächtiger, als Antisemitismus, Antiamerikanismus, National(istischer)er Sozialismus, Stalinismus, Rassismus und vor allem stärker, als Faschismus, ob nun aus Russland , Ukraine, Deutschland, England, Amerika oder sonst woher kommend.
    Das Querfontprojekt und dessen ProtagonistenInnen sind gescheitert und das ist gut so.
    Denn wer aus der Geschichte nach 1928 nichts gelernt hat, hat auf einer politischen Bühne nichts verloren.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Querfront

  • #37

    Marsili Cronberg (Dienstag, 02 Juni 2015 09:34)

    Liebes anonymes Aluhütchen,

    es ist ja ok, wenn Du hier rumpolterst. Wir leben in einer Meinungsfreiheit und das soll ja auch so sein. Aber bitte sei nicht enttäuscht, wenn ich Dir sagen muss, daß Du hier lediglich als Anschauungsobjekt taugst. Du offenbarst eine eingebildet elitäre Denkart, nach der nur der das Recht hat, sich für Veränderungen in der Gesellschaft einzusetzen, der einen vordefinierten Meinungs- und Bildungsstand hat. Solch antiaufklärerisches und elitäres Denken grenzt alle aus, die in ihrer Entwicklung auf einem anderen Stand sind. Es grenzt alle Menschen aus, die aufgrund eingeschränkter politischer Entwicklungsmöglichkeiten auch nur Produkt der geistigen Unreife unserer Gesellschaft sind. Es grenzt alle aus, die nicht wie jene, die sich in einem politisierten Umfeld entfalten konnten, die Möglichkeiten haben, zu einfache und gefährliche Denkstrukturen zu durchschauen und somit nicht ihr Denken so zu justieren vermögen wie es notwendig wäre, um progressive gesellschaftliche Weiterentwicklung zu erreichen. Es grenzt pauschal all jene aus, die es im Grunde ehrlich meinen mit ihrem Wunsch nach Gerechtigkeit.

    Dieses Denken erkennt zwar grundsätzlich die Probleme in unserer Gesellschaft, gesteht normalen Menschen aber dennoch keine Entwicklungsmöglichkeiten zu und sieht in ihnen eine Art nutzlose Masse, die kritiklos zu folgen und sich gefälligst nicht zu äußern hat. Im Kern läuft dieses Denken, das Du hier offenbarst auf eine neue Diktatur hinaus. Das hatten wir alles schon …

    Mach ruhig weiter mit Deinen Angriffen auf andere Menschen und lass sie hängen. Treibe sie weiter in die Arme derer, die sich ihnen händereibend annehmen und sie für ihre eigenen Interessen mißbrauchen. Greif ruhig auch weiter jene an, die versuchen, sich diesem Trend entgegen zu stellen. Aber nehme für Dich nicht in Anspruch, mit Deiner fanatischen Wichtelei auch nur einen Deut für eine gesunde gesellschaftliche Entwicklung zu leisten. Dem Kampf gegen Antisemitismus und Nationalismus lasten solche wie Du mit ihrer Entmenschlichung ihrer ausgewählten Gegner jedenfalls nur zusätzliche Gewichte auf.

Marsili Cronberg

Autor und Aktivist

Bisher erschienene Bücher: