Fantasia - vom Kochen und Träumen

 

Die Liebe kehrt wieder mit einem Sonnenaufgang über dem Meer.
Es ist früh. Sehr früh.

Ich stehe mit meinen beiden Töchtern auf dem Oberdeck der Fähre und bestaune den durch den morgendlichen Dunst aufsteigenden, tiefroten Glutball. Bald wird das Schiff anlegen. Bald wird die geliebte Insel wieder uns gehören.

Fantasia. Dies ist eine Reise durch die wunderschöne Insel Sardinien. Dies ist eine Reise durch Träume, Mythen, Legenden. Und sie erzählt von der Kraft der Fantasie.

Was sind wir? Was sind wir Menschen? Und wo gehen wir hin?

Eine ungewöhnliche Reise. Eine Reise, auf der Marsili Cronberg zeigt, daß eine vegane Lebensweise allein zwar nicht die Welt rettet, daß sie aber einhergeht mit dem gerade stattfindenden Bewusstseinswandel.

Vegan  nur ein erster Schritt, sich selbst zu befreien. Und ein Blick wird möglich aus weiter Entfernung auf unser Leben und auf unsere Zeit.

Und am Ende wartet die Liebe.

Bemba - Reise zum Saturn

Marsili Cronbergs erstes Kinderbuch nimmt die kleinen Leser mit auf eine lustige und abenteuerliche Reise durch unser Sonnensystem.

 

Auf überraschende Weise werden sie an die Frage herangeführt: warum essen
Menschen eigentlich Tiere?

Vegan aber sexy - Eine Art Liebeserklärung

Wie ein Sommerwind kommt das zweite Buch von Marsili Cronberg daher. Er taucht ein in das vegane Berlin und die vegane Bewegung, berichtet von Begegnungen und Erlebnissen, von Menschen und Machern einer aufstrebenden Bewegung und wenn man das Buch zuklappt, hat man das Gefühl: Vorbei die Zeit, als Veganer noch Außenseiter waren.

 

Marsilis augenzwinkernde Art, wenn er zum Beispiel humorig erklärt, wie ihm der im ersten Moment widersprüchlich scheinende Titel in den Sinn kommt – oder er von einem veganen Gourmetabend im Beisein eines passionierten Fleischliebhabers berichtet, machen das Lesen zum Vergnügen.

Die wunderschönen Aquarelle der veganen Malerin Judith Turba lassen das Buch zum kunstvollen Liebhaberstück werden, das gern auch einmal einem (noch) Nichtveganer gereicht werden kann.

Wie ich verlernte, Tiere zu essen

Vegetarier nerven. Veganer sind Extremisten. Sie malen Probleme an die Wand, die gar keine sind. Und es werden immer mehr. Millionen sind es schon. Ja spinnen die denn alle?

Immer lauter werden ihre Stimmen. Ist es ein Trend? Oder stehen wir doch vor einem gesellschaftlichen Umbruch? Was ist, wenn an den Argumenten gegen das Tiereessen doch etwas dran ist? Und was sagen die Menschen der Zukunft dazu?

Marsili Cronberg hat sich mit Vegetariern und Veganern beschäftigt. Auf ungewöhnlichen und stets unterhaltsamen Wegen nähert er sich einer der meistdiskutierten Fragen der Gegenwart: „Ist es noch zeitgemäß, Tiere zu essen?“

Dabei taucht er tief in die Materie ein. Einmal beleuchtet er unsere Gesellschaft als Zeitreisender rückblickend aus seiner Gegenwart – dem Jahr 2200, mal nähert er sich ganz unmittelbar der Frage: Was hat das Tiereessen mit mir zu tun? Er greift nicht an, will nicht beschimpfen oder anklagen. Vielmehr stellt er Fragen, die ganz tief in das Innere des Lesers abzielen, ohne ihn zu verletzen. Sie sollen anregen, selbst weiterzudenken. Denn die Entscheidungen, die ganz von innen kommen, sind die nachhaltigsten Entscheidungen.

Cronberg führt mit lockerer Sprache durch die Materie. Es ist ein Vergnügen, seinen Gedankengängen zu folgen. Er unterhält und amüsiert, ist mal sehr emotional und eindringlich, dann wieder schwebt er ganz leicht daher mit gehauchten Worten. Und immer sprüht er vor Fantasie.

Begleitet wird der Text vom Comic „Happy without meat“ des Grafikers LINGUINI, einem Freund Cronbergs. Er ist ein Meister des noch richtig in die Hand genommenen Stiftes. So kommentiert er leichtfüßig den Weg durchs Buch auf seine ganz eigene Weise.

Cronberg formuliert die Zielgruppe so: Vegetarier und Veganer werden sich verstanden fühlen, keine Frage. Doch ich stelle mir vor, wie sie dieses Buch nach endlosen und erschöpfenden Diskussionen ums Thema Bekannten oder Verwandten weiterreichen und diese dann nach ein paar Tagen anrufen und mit einem tiefen Seufzen berichten: „Jetzt weiß ich, was du meinst. Jetzt verstehe ich dich.“

Marsili Cronberg

Autor und Aktivist

Bisher erschienene Bücher: